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Aktuelles
07.06.2018

Ebernacher Sportler erfolgreich bei den Special-Olympics Nationalen Spielen in Kiel

Fünf Tage lang bestritten rund 4.600 Athletinnen, Athleten und Unified Partner in 19 Sportarten ihre Wettbewerbe und brachten Spaß, Spannung und Lebensfreude in die Sportstadt Kiel. Insgesamt ca. 27.000 Besucher und Gäste ließen sich in der Veranstaltungswoche von der Begeisterung der Athletinnen und Athleten anstecken. Die Nationalen Spiele sind der sportliche Höhepunkt für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung und setzen immer wieder starke Impulse für Inklusion. Die Qualifizierung erfolgt über landesweite Anerkennungswettbewerbe in den jeweiligen Sportarten.

 

Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ gingen auch zwölf Athletinnen und Athleten der BSG Fortuna Ebernach in den Sportarten Badminton, Radfahren und Leichtathletik bei dem Großereignis an den Start. Gut vorbereitet durch regelmäßige Trainingseinheiten gaben sie an allen fünf Wettbewerbstagen ihr Bestes.

 

Besonders hervorzuheben sind dabei die Goldmedaillen von Astrid Knoth im 50m-Lauf sowie von David Fellmann im Badminton, der sich mit seinem Kollegen Alexander Schmitz (Silber) ein spannendes Ebernacher Finale lieferte. Aber auch die Leistungen von Marco Zitzmann und Bernd Göttel im Zeitradfahren sind beeindruckend. Beide erlangten die Bronzemedaille. Weitere Medaillen gab es für Bernhard Bulle (2 Mal Silber für 50m-Lauf und Ballwurf), die Bronzemedaille für Alwina Seidel im 100 m Lauf sowie Bronze für Steffen Reuber im 100m-Lauf. Neben dem sportlichen Wettbewerb genossen die Athleten auch die Urlaubsstimmung an der Kieler Förde. Deshalb resümierte Steffen Reuber: „Die Spiele waren toll, aber besonders klasse war, dass wir zur Abkühlung in die eiskalte Ostsee springen konnten“.

Und so stand wie immer nicht nur das Gewinnen, sondern auch die Herausforderung, die Teilnahme und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt.

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06.06.2018

Neuer Bewohnerbeirat in Kloster Ebernach

Alle vier Jahre wird der Bewohnerbeirat von Kloster Ebernach neu gewählt. In diesem Jahr war es wieder soweit. In seinem Amt bestätigt wurde der erste Vorsitzende Hansi Reichert, zweiter Vorsitzender ist Thomas Luckas und Schriftführer Alexander Schmitz. Weitere Mitglieder sind Julia Fischer, Thomas Kraft, Peter Monjean und Jenny Böttner sowie die Frauenbeauftragte Roswitha Wydra.

Als Interessensvertretung aller Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung setzt sich der Bewohnerbeirat für die Wünsche und Belange derselben ein und wirkt bei allen wichtigen Angelegenheiten des Einrichtungsbetriebs mit.

Die Umsetzung der Grundsätze zur Inklusion, Normalisierung und Teilhabe stellen dabei ein zentrales Anliegen dar. Zu den Aufgaben des Bewohnerbeirats gehören unter anderem das Mitwirken und das Mitgestalten bei Fragen zu verschiedenen Themen des Wohnens und Lebens in Kloster Ebernach. Dabei geht es zum Beispiel um die Verpflegung oder die Gestaltung von Freizeitaktivitäten und Festen wie beispielsweise die Disco, die der Bewohnerbeirat viermal jährlich organisiert.

Außerdem unterstützt der Bewohnerbeirat neue Bewohnerinnen und Bewohner, sich schnell in ihrem neuen Zuhause einzuleben.

Die Einrichtungsleitung gratuliert den neuen Mitgliedern des Beirates herzlich und freut sich auf eine gute und spannende Zusammenarbeit bei den regelmäßig stattfindenden Treffen.

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04.06.2018

1200 Wanderer rund um Kloster Ebernach unterwegs

Seit mehr als drei Jahrzehnten findet der Wandertag zwischen Cochem und Ernst statt, den der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz (BSV) in Kooperation mit Special Olympics und der BSG Fortuna Ebernach ausrichtet. Eine konstant hohe Beteiligung im vierstelligen Bereich ist dabei stets garantiert. Vieles ist bewährt und optimal eingespielt, aber Jahr für Jahr gibt es auch immer wieder etwas Neues. So auch am Tag vor Fronleichnam: Erstmals wurden die zurückgelegten Kilometer für den Cochemer Mondlauf gewertet.

An der Aktion, die der DLV-Lauftreff im TV Cochem im vergangenen Jahr startete, beteiligen sich auch eine ganze Reihe von Mitgliedern der BSG Ebernach. Gemeinsam wollen die Läufer und Walker die Strecke bis zum Mond, die durchschnittlich 384.400 Kilometer beträgt, innerhalb von zwei Jahren schaffen.

Bei rund 1200 Teilnehmern am 32. Ebernacher Wandertag, die zwischen drei Streckenlängen wählen können, kommen da reichlich Meter zusammen, zumal nicht wenige sich auf die lange 14-Kilometer-Strecke begeben. Bei den tropischen Temperaturen im Sommer-Mai 2018 war das für manche ein ambitioniertes Unterfangen. Für die zahlreichen Betreuer, die mit auf die Strecke gingen, war vor allem eines wichtig: darauf zu achten, dass ihre Schützlinge stets ausreichend trinken.

Apropos Betreuer: Die Realschule plus aus Treis-Karden war bei der Veranstaltung, die in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Verbandsgemeinde-Bürgermeisters Wolfgang Lambertz stand, wieder mit einer Gruppe aus 15 Schülern und zwei Lehrern dabei, um Rollstuhlfahrern über die Kurzstrecke zu helfen, die von vielen „Rollis“ Jahr für Jahr in Angriff genommen wird.

51 Einrichtungen waren beim Ebernacher Wandertag, der seit 1986 nur in einem einzigen Jahr nicht stattfand, mit von der Partie. Und die meisten von ihnen haben den Termin auch fürs Jahr 2019 schon fest eingeplant. Dann kann noch einmal eine Wertung für den Mondlauf stattfinden. Und wer weiß: Vielleicht wird ja genau dann die Strecke bis zum Erdtrabanten komplettiert...

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29.05.2018

Ebernacher Bewohner auf dem Katholikentag in Münster

Mehrere interessierte Bewohner machten sich Mitte Mai mit zwei Betreuern auf den Weg zum 101. Katholikentag in Münster, der in diesem Jahr unter dem Leitwort „Suche Frieden“ stand. Dort verbrachten sie bei herrlichem Sonnenschein einen eindrucksvollen Tag auf der Kirchenmeile.

 

Die Kirchenmeile lädt ein, die Vielfalt des kirchlichen Lebens und Engagements in Verbänden, diözesanen Laiengremien, geistlichen Gemeinschaften, Orden, kirchlichen Institutionen und Initiativen kennenzulernen. Unter freiem Himmel vor dem Schloss mitten in Münster präsentierten sich mehr als 350 Informations- und Begegnungsangebote. Zudem gab es verschiedene Aktionsflächen auf denen zum Beispiel Musikgruppen auftraten und für gute Stimmung sorgten. „Uns hat besonders die Band „Patchwork“ aus Berlin gefallen, die mit echtem Kirchenrock zum Mittanzen einlud“,  so Josef Kraft von Kloster Ebernach.

 

Auch die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz waren auf der Kirchenmeile mit einem Infostand vertreten und boten verschiedene Mitmach-Angebote. „Es hat sehr viel Freude gemacht, mit den verschiedenen Ordensgemeinschaften in Kontakt zu treten“, betont Jenny Böttner. Die Atmosphäre in der Stadt war sehr entspannt und lud dazu ein sich treiben zu lassen. Beim nächsten Katholikentag ist Kloster Ebernach sicher wieder dabei.

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24.05.2018

Vorfreude auf den Ebernacher Wandertag

Für viele Wanderer ist dieser Tag ein Höhepunkt des Jahres – und das schon seit dem Jahr 1986: Das Kloster Ebernach in Cochem wird am Mittwoch, 30. Mai, wieder Start- und Zielpunkt des Wandertages sein, den der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz e.V. (BSV) in Kooperation mit Special-Olympics Rheinland-Pfalz e.V. für Menschen mit geistiger Behinderung ausrichtet. Rund 1200 Teilnehmer werden zur 32. Auflage erwartet.

Seit Jahren ist dieses Großereignis optimal organisiert, weil sich der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz e.V. (BSV) und Special-Olympics Rheinland-Pfalz e.V. auf ihre Partner vor Ort verlassen können. Die Leitung des Klosters steht geschlossen hinter der Veranstaltung und die BSG Fortuna Ebernach kümmert sich mit vielen ehrenamtlichen Helfern um alle wichtigen Details.

In diesem Jahr stehen wieder drei Strecken zur Auswahl. Die kürzeste, die auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist, bleibt alljährlich gleich. Die mittlere (ca. 11 Kilometer) und die lange (ca. 14 Kilometer) werden in jedem Jahr neu festgelegt. So ist auch für die vielen Teilnehmer, die Jahr für Jahr dabei sind, für Abwechslung gesorgt.

Das Mittagessen auf der Strecke an einem zentralen Rastplatz in Ernst ist immer auch eine willkommene Gelegenheit zum Plausch mit Teilnehmern aus anderen Einrichtungen. Nach der Wanderung werden im Kloster Ebernach Kaffee und Kuchen angeboten. Das gesellige Beisammensein ist für viele Teilnehmer genauso wichtig wie die Wanderung selbst. Die teilnehmenden Wanderer freuen sich außerdem schon auf den Luftballon-Wettbewerb und auf die Anstecknadel, die jeder Teilnehmer bekommt. Seit dem vergangenen Jahr gibt es ein weiteres begehrtes Souvenir – T-Shirts, die für einen geringen Unkostenbeitrag erworben werden können.

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18.05.2018

Betreutes Wohnen in Gastfamilien

Für erwachsene Menschen mit einer geistigen oder seelischen Beeinträchtigung bietet Kloster Ebernach seit Kurzem das Betreute Wohnen in Gastfamilien (BWF) an. Darunter versteht man eine Betreuungs- und Wohnform für erwachsene Menschen, die (noch) nicht oder nur teilweise selbständig leben können und daher Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags benötigen.

Für diese Betreuungsform werden Familien gesucht, die offen sind für den Umgang mit Menschen mit Behinderung oder einer geistigen Beeinträchtigung und bereit sind, einen Menschen mit Unterstützungsbedarf in ihrer Familie aufzunehmen und zu betreuen. Das BWF bietet für die Gastfamilie die Möglichkeit einer interessanten und verantwortungsvollen Tätigkeit von zu Hause aus.

Die Gastfamilie gewährt ihrem Gast mittelfristig eine neue Lebensperspektive und unterstützt ihn im Alltag. Ein qualifiziertes Fachteam aus Kloster Ebernach begleitet und berät die Familien und den Klienten bei allen möglichen Fragen des Zusammenlebens. Im Rahmen von regelmäßigen Hausbesuchen werden alle Themen, Schwierigkeiten und Perspektiven gemeinsam und/ oder individuell besprochen.

Seit Dezember betreut Silvia Flohe, Heilpädagogin aus Kloster Ebernach einen ersten Fall in der Eifel im Landkreis Cochem-Zell. Der junge Mann hatte bereits nach längerer Zeit den Wunsch geäußert in einer Familie zu leben. Dieses Bestreben konnte mit dem BWF nun realisiert werden. In seiner neuen Familie fühlt er sich wohl und ist in dem letzten halben Jahr zu einem festen Familienmitglied geworden. Er beteiligt sich am Gemeinwesen und ist beispielsweise in der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde aktiv. Auch profitiert er von den Sozialkontakten der Familie. Das BWF-Fachteam von Kloster Ebernach betreut und berät die Familie im Rahmen von regelmäßigen Hausbesuchen. Geregelt ist das BWF in der Leistungs-, Prüfungs- und Vergütungsvereinbarung zwischen Kloster Ebernach und dem Landkreis Cochem-Zell. Ab dem Spätsommer werden voraussichtlich zwei weitere Gastfamilien hinzukommen.

Gastfamilien können Familien, Paare oder Einzelpersonen sein. Sie müssen keine fachliche Ausbildung haben, sondern bereit und in der Lage sein, den neuen Mitbewohner/ Mitbewohnerin ins Familienleben einzubeziehen. Die nötige Betreuung muss gewährleistet sein und geeigneter Wohnraum zur Verfügung stehen. Damit der Gast und die Familie zueinander passen, gibt es vorab Gespräche, Treffen und schließlich ein Probewohnen.

Die Gastfamilie erhält für die Betreuung ein monatliches Betreuungsgeld. Darüber hinaus beteiligt sich der Gast an den Kosten des Lebensunterhalts in der Gastfamilie und zahlt anteilige Kosten der Unterkunft. Der Gast nimmt am gesamten Familienleben teil und kann darüber hinaus auch am Gemeinwesen mit seinen verschiedenen Möglichkeiten der Begegnung teilhaben. So erfahren die Menschen mit Behinderung Normalität im Alltag. Diese Wohnform bietet für den Klienten einen überschaubaren Rahmen mit kontinuierlicher Beziehung und Betreuung. Sie erleichtert ihm die Teilhabe an der Gesellschaft und schafft für ihn mehr Lebensqualität. Die Einbindung in diesem sozialen Netzwerk gibt dem Klienten Anerkennung, Halt und Sicherheit.

Weitere Informationen zu dem neuen Angebot:

Silvia Flohe (Heilpädagogin), Kloster Ebernach, Bruder-Maximilian-Straße 1, 56812 Cochem, Tel. (02671) 6008-224, email: silvia.flohe@klosterebernach.de.

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17.05.2018

Ebernacher Bewohner klettern im Kanditurm

Auch in diesem Jahr waren wieder mehrere Sportler der BSG Fortuna Ebernach mit dabei beim inklusiven Trainingstag im Sportklettern im Kanditurm in Andernach. Matthias Landvogt, Dennis Justen, Markus Steinmetz, Steffen Reuber und Daniel Keip stellten sich an diesem Tag zusammen mit ihren Betreuern Sebastian Mai, Verena Loosen, Tobias Rausch und Sportlehrer Benni Schmidt dieser besonderen sportlichen Herausforderung.

Zum Aufwärmen ging es zunächst in den Boulder-Bereich des Kanditurms. Jeder Teilnehmer hatte dort die Möglichkeit, sich nach seinen Fähigkeiten einzubringen. Geklettert wurde dabei nur unter Anleitung von geschulten Fachkräften, die auch das Sichern der Kletterer übernahmen. Fähigkeiten wie Kraft, Schwindelfreiheit, Mut und Gleichgewicht sind für das Sportklettern besonders relevant und werden durch dieses gefordert und ausgebaut. Insgesamt ging es aber nicht nur um die sportliche Leistung, sondern auch um pädagogische und therapeutische Aspekte. In der Gruppe werden Selbsteinschätzung und Selbstwertgefühl unterstützt und die Teilnehmer übernehmen gegenseitig Verantwortung.

Nach den Kletterkursen konnte jeder Teilnehmer schließlich sein Können bei einem kleinen Kletter-Wettbewerb unter Beweis stellen. Während der Veranstaltung wurden auch neue Bekanntschaften zu Teilnehmern von anderen sozialen Einrichtungen geknüpft. Man unterstützte sich gegenseitig bei den Wettkämpfen und feuerte sich an. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung durch dieses Angebot seine Fähigkeiten und seinen Körper neu kennenzulernen, teilweise an seine Grenzen zu gelangen und dennoch tolle persönliche Erfolge zu erzielen. Für alle Bewohner sowie auch für die Betreuer war es ein spannender, ereignisreicher und schöner Tag.

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