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Mobiler Snoezelen-Wagen verwandelt Wohnraum in Sinnesraum

Der neue Snoezelen-Wagen in der Wohngruppe Helena kommt gut an. So oft es geht verwandelt Heilerziehungspfleger Stefan Valerius damit den Wohnraum der Bewohner*innen in einen Sinnesraum.

Der mobile Sinneswagen bietet vor allem Bettlägerigen oder an Demenz erkrankten Menschen ein Plus an Lebensqualität. Er soll der Verbesserung der sensitiven Wahrnehmung und der Entspannung dienen. Mit Lichtquellen und Projektoren können bunte Lichtreflexe an Wände und Decke des Zimmers projiziert werden, eine Wassersäule sorgt mit verschiedenen Farben für visuelle Effekte. Dazu gibt es eine entspannende Musik oder Meeresrauschen, angenehme Düfte kommen hinzu. Die Bewohnerinnen und Bewohner können außerdem verschiedene Materialien ertasten.

Besonders angetan ist der schwerstbehinderte Sascha H. Die bunten Lichtprojektionen an der Decke und die entspannende Musik sprechen ihn besonders an. „Bei ihm ist es nicht nur eine basale Stimulation, sondern auch eine basale Kommunikation, da er sich sonst kaum äußern kann. Insgesamt sind aber alle Bewohner*innen der Wohngruppe begeistert von dem mobilen Snoezelen-Wagen“, so Stefan Valerius. Möglich wurde die Anschaffung des Geräts durch großzügige Spenden an die Wohngruppe.

Unter „Snoezelen” (gesprochen „snu-ze-len“) versteht man den Aufenthalt in einem gemütlichen, angenehm warmen Raum, in dem man sitzend oder liegend – umgeben von leisen Klängen – Lichteffekte betrachten kann. Der Begriff wurde 1978 in den Niederlanden aus „snuffelen” (schnuppern) und „doezelen” (dösen, schlummern) entwickelt.

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