News

Anneliese Groth feierte 100. Geburtstag

Am 29. April durfte Anneliese Groth im Seniorenheim St. Antoniushaus in Bad Münster am Stein-Ebernburg ihren 100. Geburtstag feiern.
Am Nachmittag stieß sie im Garten des St. Antoniushauses mit Einrichtungsleiter Volker Specht mit einem Gläschen Traubensaft an. Eine ganz besondere Überraschung hatten ihre beiden Töchter Ina-Sibylle Karo und Dagmar Groth mit ihren Familien für sie vorbereitet. Sie standen mit drei Posaunenchorbläsern aus Bad Kreuznach am Zaun des Gartens und grüßten aus der leider notwendigen Distanz. Fünf wunderschöne Lieder spielten sie für die Jubilarin. Beim bekannten geistlichen Lied „Nun danket alle Gott“ sang die Jubilarin textsicher mit und war sehr gerührt über das Geburtstagsständchen.

Auf ein sehr bewegtes Leben blickt die gebürtige Kölnerin zurück.
Als das mittlere von drei Kindern der Familie Hahn wuchs sie im Neufelder Weg in Bad Kreuznach auf. Sie besuchte das Lina-Hilger-Gymnasium und war danach als Arztsekretärin im Lazarett in der Franziska-Puricelli-Straße und später bei einem Bad Kreuznacher HNO-Arzt tätig.
In den turbulenten und schweren Kriegszeiten musste die Familie zeitweise aus dem Haus ausziehen, es wurde von Amerikanern und Franzosen besetzt. Ihr geliebter Ehemann Fritz, geheiratet hatten sie 1943, war fünf Jahre in russischer Gefangenschaft, für alle eine sehr schwere Zeit. 1952 und 1956 kamen ihre beiden Töchter auf die Welt. Von da an galt ihre ganze Aufmerksamkeit der Familie. Im Neufelder Weg lebten lange Zeit viele Familienmitglieder unter einem Dach, sie betreute ihren bis zum Schluss mit im Haus lebenden Vater bis zu dessen Tod. Anneliese Groth pflegte auch einen großen Freundeskreis und war eine herzliche Gastgeberin, Kochen und Backen zählten zu ihren großen Leidenschaften. Darüber hinaus hatte sie großes Interesse an Geschichte, Kultur und Baukunst, Denkmalpflege war ihr ein großes Anliegen.
Seit dem Tod ihres Ehemannes 1981 konnte sie mit lieben Verwandten zahlreiche Reisen unternehmen und fremde Länder kennen lernen. Bis ins hohe Alter hielt sich die Seniorin fit, fuhr bis zum neunzigsten Lebensjahr Fahrrad und ging noch zwei weitere Jahr in die Gymnastikgruppe in der nahen Johanneskirche.
Sie lebte bis Anfang 2019 mit ihrer jüngsten Tochter und einem ihrer Enkel gemeinsam im Neufelder Weg und konnte ein betreutes, sorgenfreies Leben mit den Vorteilen eines Dreigenerationen-Hauses“ genießen.

Seit einem Jahr nun lebt sie im St. Antoniushaus, ist geistig noch erstaunlich rüstig und nimmt gerne an vielen ihr dort gebotenen Aktivitäten  und Veranstaltungen teil. Anneliese Groth ist immer noch der Mittelpunkt der Familie, zum Geburtstag gratulierten auch fünf Enkel und eine Urenkelin.

Einrichtungsleiter Volker Specht gratulierte der liebenswerten Bewohnerin herzlich: „Das gesamte Team und alle Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich mit Ihnen über den runden Geburtstag, den wir leider unter  „Coronabedingungen“ im ganz kleinen Kreis feiern. Wir wünschen vor allen Dingen viel Gesundheit!“

Diese Webseite verwendet Cookies.

Cookies helfen uns dabei, Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten und unsere Webseite ständig zu verbessern. Mit dem Klick auf den Button “Akzeptieren” erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

Sie geben Ihre Einwilligung, wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen.

Datenschutz Impressum