News

Ursula Ulbrich feierte ihren 101. Geburtstag am 7. Mai

Die rüstige Jubilarin freute sich sehr über die zahlreichen Gratulanten am Ehrentag, allen voran ihre Tochter Angela Büttner, Enkeltochter Evelyn mit Mann und Urenkelin Emilia Sophie.
Auch Stadtbürgermeister Martin Kilian, der neben Blumenstrauß und Präsent auch herzliche Grüße von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Landrätin Bettina Dickes überbrachte, Pflegedienstleiterin Swetlana Novikov, die Ordensschwestern vom Haus, Pflegerinnen und Freunde gratulierten der beliebten Bewohnerin sehr herzlich.

Nicht immer leicht hatte es die bescheidene Ursula Ulbrich in ihrem Leben gehabt:
Als einzige Tochter der Familie in Ostpreußen  geboren, beendete sie 1938 erfolgreich in Schidlitz ihre Ausbildung zur Krankenschwester. In den Kriegswirren 1944 verlor sie ihre Eltern aus den Augen, die sie dann mit Hilfe des Roten Kreuzes 1947 wiederfand.

1949 heiratete sie den Tischler Fritz Ulbrich und bekam 1954 ihre Tochter Angela. Ihr Mann verstarb bereits 1960, so dass sie für den Lebensunterhalt alleine sorgen musste. 1962 zog Frau Ulbrich nach Kirn, wo sie bis 1974 als Krankenschwester im Krankenhaus und später im Haus Maria Königin arbeitete. Seit 2001 nun wohnt die Seniorin in ihrer ehemaligen Arbeitsstätte und fühlt sich sehr wohl.

Wichtig in ihrem ganzen Leben war und ist ihr der Glaube und die Anbindung an die Kirchengemeinde, gerne sang sie in früheren Jahren auch im Kirchenchor. Täglich holen die Ordensschwestern sie zum morgendlichen Gottesdienst in der hauseigenen Kapelle ab, was ihr sehr wichtig ist.