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Auf den Spuren von Bruder Jakobus Wirth

Kloster Ebernach auf Wallfahrt nach Hausen/Wied ins Mutterhaus und nach Kamp-Bornhofen

Bei herrlichem Sonnenschein waren am vergangenen Dienstag 76 Bewohner, Betreuer und Brüder von Kloster Ebernach unter Leitung von Pater Klemens auf den Spuren von Bruder Jakobus Wirth, dem Stifter der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, unterwegs.  

Bruder Jakobus Wirth wurde am 15. Oktober 1830 im Westerwald geboren und starb dort am 28. März 1871 im Alter von 41 Jahren. Er war das fünfte Kind der Eheleute Theodor und Katharina Wirth. Sein Vater arbeitete als Schafhirte, seine Mutter betrieb eine kleine Schenke. Mit neun Jahren verlor Peter seinen Vater, und ein Jahr später starb auch seine Mutter. Fortan fand er bei seinem Patenonkel, der Dorflehrer in Niederbreitbach war, ein neues Zuhause. Dort absolvierte er eine Schuhmacherlehre und führte ein frommes Leben. Mit den Jahren wurde sein Wunsch ein Klosterleben zu führen immer stärker. Nach zahlreichen anfänglichen Schwierigkeiten erhielt er für sich und für andere Männer schließlich vor genau 150 Jahren vom Trierer Bischof die kirchliche Erlaubnis, als Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, Gott und den Menschen zu dienen.

Schon vor 125 Jahren kamen die ersten Brüder vom Westerwald an die Mosel nach Ebernach, um dort Menschen zu helfen, die in besonderer Weise ihr Leben lang Hilfe und Schutz brauchen.  

Die Fahrt führte zunächst durch den Geburtsort von Bruder Jakobus Wirth „Niederbreitbach“ nach Hausen an der Wied zur Kreuzkapelle, wo die ersten Brüder gelebt und gewirkt haben. Auch heute noch werden in dieser die neuen Brüder des Ordens feierlich eingekleidet.  Von da aus ging es weiter ins St. Josefshaus, dem Mutterhaus der Franziskanerbrüder. Gemeinsam wurde in der Klosterkirche gebetet und gesungen. Anschließend hatten alle die Möglichkeit am Grabmal des Bruders Jakobus Wirth ihre Gebete und Bitten vorzutragen.  

Nach dem Mittagessen in der Cafeteria des Josefshauses fuhren die Busse zur dritten Station der Wallfahrt: nach Kamp-Bornhofen. Hierhin reiste Bruder Jakobus oftmals, um seine Anliegen in der Wallfahrtskirche am Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes vorzutragen. Auch hier wurde gemeinsam gesungen und gebetet. Pater Klemens entzündete stellvertretend für alle die Jubiläumskerze der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. Bei Kaffee und Kuchen in einer nahegelegenen Gastwirtschaft konnte der gelungene Tag langsam ausklingen, bevor es wieder zurück nach Kloster Ebernach ging.

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