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Aktuelles
07.05.2018

Angehörigensprechtag in Kloster Ebernach

Im gut gefüllten Bruder Jakobus Wirth-Saal konnte die Einrichtungsleitung Michael Puhl, zuständig für das zentrale Wohnen, die Tagesförderstätten und die Tagesstätte für Senioren mit Demenz und Christiane Lehnert, zuständig für die Dezentralen Wohnformen und die Ambulanten Dienste „Vor Ort“, in diesem Jahr zahlreiche Angehörige und gesetzliche Betreuer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kloster Ebernach, recht herzlich zu einem Informationstagtag begrüßen. Zunächst wurden die Teilnehmer über verschiedene Neuerungen aus dem Bereich des Trägers und der Einrichtung Kloster Ebernach informiert. Anschließend ging es um das neue Bundesteilhabegesetz welches derzeit in vier Reformstufen umgesetzt wird. In einer ausführlichen Frage- und Diskussionsrunde konnten im Anschluss viele offene Fragen und Anregungen geklärt und besprochen werden.  Ab 11:00 Uhr standen nach vorheriger Anmeldung die Team-, Bereichs- und Standortleitungen sowie die Einrichtungsleitungen für Einzelgespräche zur Verfügung. Hier hatten Angehörige und gesetzliche Betreuer die Möglichkeit, sich in einer ruhigen Atmosphäre auszutauschen und aktuelle Fragen, konkrete Anliegen und Erwartungen zu besprechen. Unterdessen nutzten viele auch die Zeit, um ihre Familienmitglieder zu besuchen und mit ihnen gemeinsame Zeit zu verbringen.

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02.05.2018

Team der BSG Fortuna Ebernach bei den Special-Olympics, Nationalen Spielen in Kiel

Vom 14. bis zum 18. Mai finden in diesem Jahr die Special Olympics Sommerspiele in Kiel statt. Dort werden rund 4.600 Athletinnen und Athleten in 19 Sportarten an den Start gehen und Spaß, Spannung und Lebensfreude in die Sportstadt Kiel und die Region bringen. Die Nationalen Spiele sind der sportliche Höhepunkt für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Die Qualifizierung erfolgt über landesweite Anerkennungswettbewerbe in den jeweiligen Sportarten.

In diesem Jahr haben sich insgesamt zwölf Athletinnen und Athleten der BSG Fortuna Ebernach, in den Sportarten Badminton, Radfahren und Leichtathletik für das Großereignis qualifiziert.

Gut vorbereitet durch regelmäßige Trainingseinheiten, werden sie sich auf den Weg nach Kiel begeben, um dort eine Woche lang ihr Bestes zu geben. Die Nationalen Spiele in Kiel bieten den Athletinnen und Athleten außerdem die Möglichkeit, sich für die Special Olympics World Games 2019 in Abu Dhabi zu qualifizieren.

Aber getreu dem Motto von Special Olympics: „Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben“ steht nicht nur das Gewinnen, sondern auch die Herausforderung, die Teilnahme und das gemeinsame Sporttreiben im Mittelpunkt.

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25.04.2018

Heilig Rock Wallfahrt begeisterte Ebernacher

„Mein Leben hat Fülle - und es gibt noch mehr davon“ – unter diesem Motto stand der Begegnungstag der diesjährigen Heilig Rock Tage in Trier. Aus vielen Einrichtungen im Bistum kamen in diesem Jahr Menschen mit und ohne Handicap zusammen, um bei herrlichem Wetter einen beeindruckenden Tag in der Gemeinschaft zu verbringen. Auch rund 80 Bewohnerinnen und Bewohner von Kloster Ebernach hatten sich mit ihren Betreuerinnen und Betreuern schon früh morgens in mehreren Bussen auf den Weg gemacht.

 

In diesem Jahr waren zur bundesweiten Eröffnung der „Woche für das Leben“ in Trier auch Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz  sowie der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zusammen mit Bischof Stephan Ackermann in das Kulturzelt vor den Dom gekommen. Dort wurden die rund 400 Teilnehmer des Begegnungstages herzlich begrüßt.

 

Der Vormittag war geprägt durch verschiedene Mitmach-Angebote. Viele freudige Gesichter gab es beim offenen Singen, beim Tanzen, beim Basteln, in der Schreibwerkstatt und besonders beim Trommel-Workshop. Hier konnten sich die Ebernacher Bewohner unter der Leitung von Gemeindereferentin Patricia Alt und Betreuerin Julia Nitzsche auf den Trommeln und Cajons versuchen.

 

Um 14:00 Uhr begann der Abschlussgottesdienst mit Weihbischof Franz Josef Gebert. Sein Wunsch und Appell an alle war, dass man sich gegenseitig helfen und achtsam sein soll. Lebendig und freudig mitgestaltet wurde der Gottesdienst auch von mehreren Ebernacher Bewohnerinnen und Bewohner mit einer beeindruckenden Trommeleinlage.

 

Anschließend blieb schließlich noch genügend Zeit für einen gemütlichen Stadtbummel durch Trier, bevor es gegen 17.00 Uhr wieder zurück nach Kloster Ebernach ging.

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27.03.2018

Auszeit für Mitarbeiter in Taizé

Manchmal tut es einfach gut, sich aus dem Alltag auszuklinken, sich Zeit zu nehmen, für all das, was sonst auf der Strecke bleibt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kloster Ebernach machten sich mit den beiden Seelsorgern des Hauses auf, um eine solche Auszeit vom Alltag gemeinsam zu begehen. Ihr Ziel: Taizé, der kleine Ort im französischen Burgund mit seiner großen Ausstrahlung. Die ökumenische Brüdergemeinschaft zieht aus aller Welt junge und junggebliebene Menschen an. Die Gruppe aus Ebernach bezog ein nahgelegenes, altes Bauernhaus und ließ sich von den einfachen Gottesdiensten, morgendlichen Bibelarbeiten und vor allem viel unverplanter Zeit inspirieren. „Wenn wir erst einmal aus dem Hamsterrad des Alltages hinaus sind, steigen Fragen und Themen in uns auf, die sonst zu kurz kommen“, erklärt Gemeindereferentin Patricia Alt. Zusammen mit Bruder Michael Ruedin organisierte und begleitete sie dieses Angebot. „Als christlicher Träger“, ergänzt dieser, „ist uns religiöse Fort- und Weiterbildung wichtig.“ Deshalb schaffen die beiden Seelsorger auch für die Dienstgemeinschaft von Kloster Ebernach immer wieder Räume und Zeiten zum Innehalten, für den Austausch und zum Entdecken. In der viertägigen Auszeit war die Begegnung einer Frau mit Jesus am Brunnen Anlass, nach eigenen Lebensquellen und Begegnungserfahrungen zu fragen. Auf unterschiedliche Art und Weise, im Gespräch, mal kreativ oder besinnlich, an der frischen Luft oder in der gemütlichen Küche mit einer Tasse würzigem Tee, wurde diese Auszeit begangen, so verschieden wie eben wir Menschen sind. Randvoll mit Eindrücken und berührenden Erfahrungen kehrte die Gruppe an die Mosel zurück, mit dabei die Frage: Wann fahren wir wieder?

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19.03.2018

Aktion Mensch sponsert neuen Bus für Kloster Ebernach

Feierlich segnete Bruder Michael Ruedin, Seelsorger und Superior von Kloster Ebernach, am vergangenen Freitag den neuen blauen Ford Transit Kombi vor der Klosterpforte ein. Mit ihm freuten sich die Bewohnerinnen und Bewohner, der Heimbeirats und die Leitung von Kloster Ebernach. Die Anschaffung des neuen Busses war nur durch die finanzielle Unterstützung der Soziallotterie „Aktion Mensch“ möglich, die den Bus mit 70 % gefördert hat. Der Rest wurde aus Eigenmitteln finanziert. Der Transporter mit Schiebetüren an der Seite, neun Sitzen und dahinter viel Platz für Rollstühle, ist speziell für die Bedürfnisse der Menschen in der Wohn- und Dienstleistungseinrichtung eingerichtet. Er verfügt über eine Absenkautomatik, um besser einsteigen zu können, eine elektrische und damit für die Mitarbeiter rückenschonende Auffahrrampe und spezielle Halterungen für Rollstuhlfahrer. Auf diese Weise wird die Mobilität der Heimbewohner künftig erhöht. So können ältere und behinderte Menschen besser am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen, Ausflüge unternehmen, zum Arzt oder zum Einkaufen fahren. Einrichtungsleiter Michael Puhl und Verwaltungsleiter Werner Schaub sind dankbar für diese Unterstützung. Damit erhöhe sich die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner. Diese haben den neuen Bus sogleich in Beschlag genommen.

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12.03.2018

Demenz geht uns alle an: Hilfe beim Helfen für jedermann

Eine Demenzerkrankung bringt das Leben durcheinander – nicht nur für den Demenzerkrankten – auch für dessen Angehörige, Nachbarn und Freunde. Die Anzahl der Betroffenen wächst mit dem demografischen Wandel, die Unsicherheit mit: Was ist eine Demenz? Wie kann ich anderen als aktives Mitglied der Gesellschaft helfen?

Wir möchten Tipps zu den großen und kleinen Fragen im Umgang mit den Betroffenen geben. Im Rahmen der Inforeihe „Dialog Demenz“ bietet die Tagesstätte für Senioren in Ernst deshalb einen entsprechenden Vortragsabend am Donnerstag, den 29. März um 17:00 Uhr an. Es referiert Pflegedienstleiterin Andrea Laux. Dieser Kurs ist Teil der bundesweiten Aufklärungsinitiative „Demenz Partner“ der deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten in der Tagesstätte genauer anzuschauen und sich über das konkrete Betreuungsangebot zu informieren. Eine Teilnahme ist kostenlos. Die Besucherzahl ist auf 15 begrenzt. Um eine Anmeldung bis zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn wird gebeten. Die Vortragsreihe „Dialog Demenz – Ist heute Dienstag oder Dezember“ findet jeweils an einem Donnerstag von 17.00-19.00 Uhr statt.

Anmeldung: Tagesstätte für Senioren, Moselstraße 37, 56814 Ernst, Frau Andrea Laux
(Pflegedienstleitung), Tel. (02671) 6008-470, info@senioren-tagesstaette-ernst.de; www.seniorentagesstaette-ernst.de.

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08.03.2018

Konvent der St. Thomas Schwestern in Kloster Ebernach

Bereits seit Mitte 2012 leben, beten und arbeiten drei Schwestern der indischen Ordensgemeinschaft „Missionary Congregation of the Daughters of St. Thomas, the Apostel“ in Kloster Ebernach und unterstützen die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz dort bei Ihrer Arbeit.

Sie kümmern sich in den unterschiedlichsten Bereichen um die Bewohner von Kloster Ebernach. Ihr Zuhause haben sie in dem Gebäude der ehemaligen Schuh- und Bürstenmacherei von Kloster Ebernach, wo auch eine kleine Kapelle eingerichtet wurde. Alle drei Schwestern sind bereits seit Längerem in Deutschland zu Hause und fühlen sich hier wohl.

Schwester Daisy, die Oberin, arbeitete zunächst in Kassel und von 2001-2012 in Bad Mergentheim. An beiden Orten war sie als Altenpflegerin in der Altenhilfe tätig. Seit der Gründung des Konvents in Kloster Ebernach im August 2012 kümmert sie sich um geistig beeinträchtigte Menschen in der Wohngruppe Felix. Dort unterstützt sie die Bewohner bei der Körperpflege und hilft bei der Gestaltung des allgemeinen Tagesablaufes wie zum Beispiel beim Frühstück oder Abendessen. Zudem kümmert sie sich um die Medikamentenvergabe, arbeitet bei der Erstellung von Teilhabeplänen mit oder bearbeitet die Post.

Auch Schwester Annie arbeitet schon seit Gründung des Konvents in Kloster Ebernach als Gruppenhelferin in der Offenen Seniorenbetreuung (OSB). Diese bietet speziell für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung im Seniorenalter, die in Kloster Ebernach ein Zuhause gefunden haben, eine abwechslungsreiche und geregelte Tagesstruktur. Schwester Annie bastelt gerne mit den Senioren, geht mit ihnen spazieren oder puzzelt. Sie hilft aber auch bei der Zubereitung des Frühstücks und des Abendessens und unterstützt die Bewohner bei alltäglichen Aufgaben.

Schwester Jeslit arbeitet seit Juni 2016 als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Wohngruppe Simon. Sie verlässt Kloster Ebernach Ende März und zieht nach Köln, wo sie in einer Psychiatrischen Klinik arbeiten wird. Für sie kommt Schwester Beena. Sie ist ausgebildete Krankenschwester und schon seit 18 Jahren in Deutschland tätig, zunächst in einem Psychiatrischen Krankenhaus in Münster und in den letzten vier Jahren im Alexianer Krankenhaus in Krefeld. Alle Schwestern begleiten und assistieren den Bewohnern auch bei religiösen Angeboten und helfen bei der Planung und Durchführung von verschiedenen Beschäftigungsangeboten bzw. pädagogischen Maßnahmen.

Da die Franziskanerbrüder die Kooperation mit den St. Thomas Schwestern intensivieren möchten, werden ab August drei weitere indische Schwestern den Konvent in Kloster Ebernach unterstützen: Schwester Della, Schwester Nancy und Schwester Deepa. Schwester Della arbeitet bereits jetzt als Altenpflegehelferin im Gruppendienst in der Wohngruppe Matthias. Die anderen beiden absolvieren derzeit noch ihre Krankenpflegehelfer-Ausbildung in der Krankenpflegehilfeschule Dernbach, bevor sie ab August alle drei ihre Ausbildung zu Krankenpflegerinnen im Krankenhaus in Cochem beginnen werden. Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz freuen sich über die zusätzliche Unterstützung, denn es ist geplant, dass alle drei Schwestern nach der Ausbildung in Kloster Ebernach beschäftigt bleiben.

Im Jahre 1969 gründete der Priester Jacob Thazhathel die „Missionary Congregation of the Daughters of St. Thomas” im südindischen Pala, im Bundesstaat Kerala. Thazhathel war es ein Anliegen, Verkünder des Evangeliums für die Notleidenden, Armen und Kranken zu sein und ihnen Freude, Hoffnung und Zuversicht zu geben. Die rund 370 Ordensschwestern der „Töchter des heiligen Apostels Thomas“ zählen zur syromalabardischen Kirche, die der christlich-orthodoxen angelehnt ist. Sie hat einen eigenen Ritus, ist jedoch eine mit Rom Unierte Kirche, das heißt, sie erkennt den Papst als Oberhaupt an.

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