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Aktuelles
29.05.2018

Ebernacher Bewohner auf dem Katholikentag in Münster

Mehrere interessierte Bewohner machten sich Mitte Mai mit zwei Betreuern auf den Weg zum 101. Katholikentag in Münster, der in diesem Jahr unter dem Leitwort „Suche Frieden“ stand. Dort verbrachten sie bei herrlichem Sonnenschein einen eindrucksvollen Tag auf der Kirchenmeile.

 

Die Kirchenmeile lädt ein, die Vielfalt des kirchlichen Lebens und Engagements in Verbänden, diözesanen Laiengremien, geistlichen Gemeinschaften, Orden, kirchlichen Institutionen und Initiativen kennenzulernen. Unter freiem Himmel vor dem Schloss mitten in Münster präsentierten sich mehr als 350 Informations- und Begegnungsangebote. Zudem gab es verschiedene Aktionsflächen auf denen zum Beispiel Musikgruppen auftraten und für gute Stimmung sorgten. „Uns hat besonders die Band „Patchwork“ aus Berlin gefallen, die mit echtem Kirchenrock zum Mittanzen einlud“,  so Josef Kraft von Kloster Ebernach.

 

Auch die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz waren auf der Kirchenmeile mit einem Infostand vertreten und boten verschiedene Mitmach-Angebote. „Es hat sehr viel Freude gemacht, mit den verschiedenen Ordensgemeinschaften in Kontakt zu treten“, betont Jenny Böttner. Die Atmosphäre in der Stadt war sehr entspannt und lud dazu ein sich treiben zu lassen. Beim nächsten Katholikentag ist Kloster Ebernach sicher wieder dabei.

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24.05.2018

Vorfreude auf den Ebernacher Wandertag

Für viele Wanderer ist dieser Tag ein Höhepunkt des Jahres – und das schon seit dem Jahr 1986: Das Kloster Ebernach in Cochem wird am Mittwoch, 30. Mai, wieder Start- und Zielpunkt des Wandertages sein, den der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz e.V. (BSV) in Kooperation mit Special-Olympics Rheinland-Pfalz e.V. für Menschen mit geistiger Behinderung ausrichtet. Rund 1200 Teilnehmer werden zur 32. Auflage erwartet.

Seit Jahren ist dieses Großereignis optimal organisiert, weil sich der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz e.V. (BSV) und Special-Olympics Rheinland-Pfalz e.V. auf ihre Partner vor Ort verlassen können. Die Leitung des Klosters steht geschlossen hinter der Veranstaltung und die BSG Fortuna Ebernach kümmert sich mit vielen ehrenamtlichen Helfern um alle wichtigen Details.

In diesem Jahr stehen wieder drei Strecken zur Auswahl. Die kürzeste, die auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist, bleibt alljährlich gleich. Die mittlere (ca. 11 Kilometer) und die lange (ca. 14 Kilometer) werden in jedem Jahr neu festgelegt. So ist auch für die vielen Teilnehmer, die Jahr für Jahr dabei sind, für Abwechslung gesorgt.

Das Mittagessen auf der Strecke an einem zentralen Rastplatz in Ernst ist immer auch eine willkommene Gelegenheit zum Plausch mit Teilnehmern aus anderen Einrichtungen. Nach der Wanderung werden im Kloster Ebernach Kaffee und Kuchen angeboten. Das gesellige Beisammensein ist für viele Teilnehmer genauso wichtig wie die Wanderung selbst. Die teilnehmenden Wanderer freuen sich außerdem schon auf den Luftballon-Wettbewerb und auf die Anstecknadel, die jeder Teilnehmer bekommt. Seit dem vergangenen Jahr gibt es ein weiteres begehrtes Souvenir – T-Shirts, die für einen geringen Unkostenbeitrag erworben werden können.

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18.05.2018

Betreutes Wohnen in Gastfamilien

Für erwachsene Menschen mit einer geistigen oder seelischen Beeinträchtigung bietet Kloster Ebernach seit Kurzem das Betreute Wohnen in Gastfamilien (BWF) an. Darunter versteht man eine Betreuungs- und Wohnform für erwachsene Menschen, die (noch) nicht oder nur teilweise selbständig leben können und daher Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags benötigen.

Für diese Betreuungsform werden Familien gesucht, die offen sind für den Umgang mit Menschen mit Behinderung oder einer geistigen Beeinträchtigung und bereit sind, einen Menschen mit Unterstützungsbedarf in ihrer Familie aufzunehmen und zu betreuen. Das BWF bietet für die Gastfamilie die Möglichkeit einer interessanten und verantwortungsvollen Tätigkeit von zu Hause aus.

Die Gastfamilie gewährt ihrem Gast mittelfristig eine neue Lebensperspektive und unterstützt ihn im Alltag. Ein qualifiziertes Fachteam aus Kloster Ebernach begleitet und berät die Familien und den Klienten bei allen möglichen Fragen des Zusammenlebens. Im Rahmen von regelmäßigen Hausbesuchen werden alle Themen, Schwierigkeiten und Perspektiven gemeinsam und/ oder individuell besprochen.

Seit Dezember betreut Silvia Flohe, Heilpädagogin aus Kloster Ebernach einen ersten Fall in der Eifel im Landkreis Cochem-Zell. Der junge Mann hatte bereits nach längerer Zeit den Wunsch geäußert in einer Familie zu leben. Dieses Bestreben konnte mit dem BWF nun realisiert werden. In seiner neuen Familie fühlt er sich wohl und ist in dem letzten halben Jahr zu einem festen Familienmitglied geworden. Er beteiligt sich am Gemeinwesen und ist beispielsweise in der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde aktiv. Auch profitiert er von den Sozialkontakten der Familie. Das BWF-Fachteam von Kloster Ebernach betreut und berät die Familie im Rahmen von regelmäßigen Hausbesuchen. Geregelt ist das BWF in der Leistungs-, Prüfungs- und Vergütungsvereinbarung zwischen Kloster Ebernach und dem Landkreis Cochem-Zell. Ab dem Spätsommer werden voraussichtlich zwei weitere Gastfamilien hinzukommen.

Gastfamilien können Familien, Paare oder Einzelpersonen sein. Sie müssen keine fachliche Ausbildung haben, sondern bereit und in der Lage sein, den neuen Mitbewohner/ Mitbewohnerin ins Familienleben einzubeziehen. Die nötige Betreuung muss gewährleistet sein und geeigneter Wohnraum zur Verfügung stehen. Damit der Gast und die Familie zueinander passen, gibt es vorab Gespräche, Treffen und schließlich ein Probewohnen.

Die Gastfamilie erhält für die Betreuung ein monatliches Betreuungsgeld. Darüber hinaus beteiligt sich der Gast an den Kosten des Lebensunterhalts in der Gastfamilie und zahlt anteilige Kosten der Unterkunft. Der Gast nimmt am gesamten Familienleben teil und kann darüber hinaus auch am Gemeinwesen mit seinen verschiedenen Möglichkeiten der Begegnung teilhaben. So erfahren die Menschen mit Behinderung Normalität im Alltag. Diese Wohnform bietet für den Klienten einen überschaubaren Rahmen mit kontinuierlicher Beziehung und Betreuung. Sie erleichtert ihm die Teilhabe an der Gesellschaft und schafft für ihn mehr Lebensqualität. Die Einbindung in diesem sozialen Netzwerk gibt dem Klienten Anerkennung, Halt und Sicherheit.

Weitere Informationen zu dem neuen Angebot:

Silvia Flohe (Heilpädagogin), Kloster Ebernach, Bruder-Maximilian-Straße 1, 56812 Cochem, Tel. (02671) 6008-224, email: silvia.flohe@klosterebernach.de.

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17.05.2018

Ebernacher Bewohner klettern im Kanditurm

Auch in diesem Jahr waren wieder mehrere Sportler der BSG Fortuna Ebernach mit dabei beim inklusiven Trainingstag im Sportklettern im Kanditurm in Andernach. Matthias Landvogt, Dennis Justen, Markus Steinmetz, Steffen Reuber und Daniel Keip stellten sich an diesem Tag zusammen mit ihren Betreuern Sebastian Mai, Verena Loosen, Tobias Rausch und Sportlehrer Benni Schmidt dieser besonderen sportlichen Herausforderung.

Zum Aufwärmen ging es zunächst in den Boulder-Bereich des Kanditurms. Jeder Teilnehmer hatte dort die Möglichkeit, sich nach seinen Fähigkeiten einzubringen. Geklettert wurde dabei nur unter Anleitung von geschulten Fachkräften, die auch das Sichern der Kletterer übernahmen. Fähigkeiten wie Kraft, Schwindelfreiheit, Mut und Gleichgewicht sind für das Sportklettern besonders relevant und werden durch dieses gefordert und ausgebaut. Insgesamt ging es aber nicht nur um die sportliche Leistung, sondern auch um pädagogische und therapeutische Aspekte. In der Gruppe werden Selbsteinschätzung und Selbstwertgefühl unterstützt und die Teilnehmer übernehmen gegenseitig Verantwortung.

Nach den Kletterkursen konnte jeder Teilnehmer schließlich sein Können bei einem kleinen Kletter-Wettbewerb unter Beweis stellen. Während der Veranstaltung wurden auch neue Bekanntschaften zu Teilnehmern von anderen sozialen Einrichtungen geknüpft. Man unterstützte sich gegenseitig bei den Wettkämpfen und feuerte sich an. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung durch dieses Angebot seine Fähigkeiten und seinen Körper neu kennenzulernen, teilweise an seine Grenzen zu gelangen und dennoch tolle persönliche Erfolge zu erzielen. Für alle Bewohner sowie auch für die Betreuer war es ein spannender, ereignisreicher und schöner Tag.

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15.05.2018

Inklusionsteam der Mondläufer beim Firmenlauf in Cochem war teilnehmerstärkste Gruppe

Viel Spaß und gute Laune beim Sparkassen Firmenlauf im Moselstadion Cochem hatte die gemeinsame Gruppe des Lauftreffs vom TV Cochem und der BSG Fortuna Ebernach. Hierfür hatten sich erstmalig und generationsübergreifend 111 Teilnehmer als „Mondläufer“ zum gemeinsamen Firmenlauf angemeldet und übertrafen damit alle Erwartungen. Aus Kloster Ebernach waren insgesamt 29 Bewohner und Mitarbeiter mit von der Partie. Bereits im Vorfeld hatte man in der inklusiven Gruppe fleißig zusammen trainiert. Alle BSG Teilnehmer erhielten das schwarze „Mondläufer T-Shirt“ als Geschenk. Vielen Dank dafür. Das Mondlauf-Team war somit die teilnehmerstärkste Gruppe des Firmenlaufs und durfte bei der Siegerehrung den Sonderpreis entgegennehmen. Ein herzlicher Dank gilt ferner den Veranstaltern des toll organisierten Sparkassen-Firmenlaufs.

Die nächste gemeinsame sportliche Herausforderung steht darüber hinaus auch schon bevor und zwar die 24-Stunden-Mondlauf-Benefizaktion am 20. Juli im Moselstadion Cochem, bei der auch die Ebernacher Läufer wieder mit dabei sein werden.

Foto: Ferrlein

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15.05.2018

Pilgerwanderung zum Apostelgrab nach Trier

Auf vier Etappen und rund 90 Kilometer weit pilgerten 14 Teilnehmer aus der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen und des Puricelli-Stifts kürzlich zum Grab des Heiligen Apostels Matthias.

Nach einem gemeinsamen Frühstück startete die Gruppe, zunächst per Auto, nach Mittelstrimmig. Von dort ging es die nächsten Tage zu Fuß bis nach Trier. Unterwegs wurde die Pilgergruppe seelsorgerisch begleitet von Bruder Johannes Maria Krüger von den Franziskanerbrüdern vom Hl. Kreuz. Er feierte mit den Pilgern Wortgottesdienste in verschiedenen Kapellen, die auf dem Weg lagen, wie beispielsweise in der Kreuzkapelle vor Bruttig und in der romanischen „Alten Kirche“ in St. Aldegund. An verschiedenen Stätten wurden auch Laudes und Vesper gehalten. So auch nach der ersten Etappe in Kloster Ebernach, wo die Pilgergruppe die erste Nacht verbrachte. Außerdem gab Bruder Johannes Maria immer wieder geistliche Impulse, aber auch zu Schweigewanderungen lud er ein.

Von Kloster Ebernach, über Kloster Springiersbach sowie das Weindörfchen Kinheim wanderte die Gruppe bis zum Wallfahrtsort Klausen, wo in der Eberhardsklause übernachtet wurde. Auch die dortige Wallfahrtskirche war ein Ort, an dem gemeinsam gebetet wurde.

Schließlich erreichte man am Samstag die Bistumsstadt Trier, das Ziel der Pilgerreise.

Bruder Michael Ruedin, Superior und Seelsorger von Kloster Ebernach, zelebrierte mit der Pilgergruppe dort einen Gottesdienst in der schönen Maria-Hilf-Kapelle auf dem Gelände des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder.

Ein festlicher Abschluss der gemeinsamen Pilgerreise war der Besuch des Konzertes des „Ökumenischen Gospel-Chorprojektes“ in der Herz-Jesu-Kirche in Trier, welches von zwei der Mit-Pilger gesanglich unterstützt wurde.

Die Pilgerwanderung war für alle eine ganz besondere Erfahrung. Die Teilnehmer waren sich einig, dass es sehr schön war und es sicher zu einer erneuten Wanderung unter der seelsorgerischen Begleitung von Bruder Johannes-Maria kommen wird.

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07.05.2018

Dialog Demenz

In Deutschland leben derzeit schätzungsweise 1,3 Millionen Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind. Im Jahr 2050 soll sich diese Zahl bereits verdoppelt haben. Die Erkrankung stellt für Betroffene und Angehörige eine große Herausforderung dar. Eine wichtige Hilfe im Umgang mit der Erkrankung ist, sich mit dem Krankheitsbild Demenz und seinen Folgen auseinander zu setzen. Die Tagesstätte für Senioren in Ernst bietet daher die Vortragsreihe „Dialog Demenz – Ist heute Dienstag oder Dezember“ an, die jeweils an einem Donnerstag von 17.00-19.00 Uhr stattfindet. Dabei wird das Thema von verschiedenen Seiten und examinierten Referenten beleuchtet.

Am Donnerstag, den 24. Mai um 17:00 Uhr findet ein Vortragsabend mit dem Titel „Pflegebedürftigkeit – was nun? Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten“ statt. Hier werden vor allem Fragen zu Leistungen der Pflegeversicherung, insbesondere der Finanzierungsmöglichkeiten einer Tagespflege erörtert, sowie die Abrechnungsmodalitäten in der Tagesstätte Ernst ausführlich dargestellt. Es referiert an diesem Abend Karolina Birkenbeil, Gesundheitsökonomin/Controlling von Kloster Ebernach.

Alle Interessierten sind herzlich zu dem Vortragsabend eingeladen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten in der Tagesstätte genauer anzuschauen und sich über das konkrete Betreuungsangebot zu informieren.

Eine Teilnahme ist kostenlos. Die Besucherzahl ist auf 15 begrenzt. Um eine Anmeldung bis zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn wird gebeten.

Anmeldung: Tagesstätte für Senioren, Moselstraße 37, 56814 Ernst, Frau Andrea Laux (Pflegedienstleitung), Tel. (02671) 6008-470, info@senioren-tagesstaette-ernst.de.

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