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Aktuelles
05.07.2018

Messdienerausflug der Ebernacher Messdiener

Der diesjährige Messdienerausflug führte die Ministranten von Kloster Ebernach in die schöne Eifel vor der eigenen Haustür. Der Tag begann mit einer Heiligen Messe in der historischen Kirche von Schmitt. Anschließend erfuhr die Gruppe bei einer kleinen Führung im einstigen Back- und Schulhaus von Immerath viel Interessantes von Früher, ehe ein leckeres Picknick am Maar den inzwischen angewachsenen Hunger stillte. Nachmittags besuchten die Messdiener heimische Wildtiere und jede Menge Berberäffchen in Daun. Im dortigen Wildpark gibt es viel zu sehen und zu entdecken. So auch die imposante Flugschau der Falknerei. Der Tag war gut gefüllt mit Begegnungen und Entdeckungen. Kein Wunder, dass am Abend, wieder zurück in Kloster Ebernach, alle hungrig und müde waren.

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20.06.2018

Gruppenausflug nach Mendig

Auch in diesem Jahr konnten sich die Bewohner des Hauses Florian in Sehl wieder auf einen tollen Ausflug freuen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es los nach Mendig. Bei strahlendem Sonnenschein wanderte die Gruppe durch die Museumslay, eine Freiluftausstellung zum Basaltabbau und zur Basaltverarbeitung. Auf einer Wiese konnte man das mitgebrachte Picknick bei kühlen Getränken und selbstgemachten Muffins genießen.

Anschließend nahmen alle an einer Führung durch den Lava-Dome teil. Hier hatte man die Gelegenheit, einen Vulkanausbruch und die Entstehung der Vulkaneifel „hautnah“ mitzuerleben. An Schaukästen konnte man sehen, wie die Menschen früher den unterirdischen Basalt abgebaut haben und an die Oberfläche beförderten. Es gab verschiedene Stationen, an denen man interaktiv erleben konnte, dass die Erde nicht so fest ist, wie sie vielen erscheint.

Schließlich ging es runter in die Lavakeller von Mendig. 150 Stufen hinab (man konnte auch einen Aufzug nehmen) unter die Erde. Vorher musste jeder zum Schutz vor Steinschlag einen gelben Helm anziehen. Wenn man wollte, durfte man sich auch einen gelben Regenmantel nehmen, denn hier regnet es von der Decke. Der Führer erklärte, dass man hier von einem Regen zwei Mal nass werden kann. Einmal an der Erdoberfläche und dann ca. zwei Wochen später im Lavakeller. So lange braucht das Wasser, um sich durch das Gestein zu drücken.

Auf einer Fläche von nahezu 3 qkm spannt sich unterhalb der Stadt ein Netz von unterirdischen Lavakellern. Damals, als die Vulkane ausbrachen, floss auch ein Lavastrom in Richtung Mendig. Was früher Unglück und Not bedeutete, war für die Menschen jedoch ein wichtiger Broterwerb. So entstanden durch den Basaltabbau die Lavakeller. Mitte des 19 Jh. nutzten viele Brauereien die stets gleichbleibende Temperatur, um ihr Bier zu lagern. Mit der Erfindung der Kühltechnik verschwanden bis auf eine die meisten Brauereien. Heute werden die Keller für Führungen und Filmaufnahmen genutzt. Und so war es einigen auch wichtig, den Schauplatz zu sehen, an dem Szenen für die Filme Vampirschwestern 3, „Vulkan“ (RTL) oder auch „Sterntaler“ (ZDF) gedreht wurden.

Mit einem spirituellen Impuls und zwei Liedern konnte die Gruppe die unterirdische Führung in besonderer Atmosphäre abschließen. Bei einem gemeinsamen Abendessen im Schatten der Vulkanbrauerei klang der eindrucksvolle Tag aus und es ging wieder zurück nach Cochem.

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20.06.2018

Dialog Demenz - „Innenwelten der Demenz - Demenz verstehen"

In Deutschland leben derzeit schätzungsweise 1,3 Mio. Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind. Die Erkrankung stellt für Betroffene und Angehörige eine große Herausforderung dar. Eine wichtige Hilfe im Umgang mit der Erkrankung ist, sich mit dem Krankheitsbild Demenz und seinen Folgen auseinander zu setzen.

Die Tagesstätte für Senioren in Ernst bietet daher die Vortragsreihe „Dialog Demenz – Ist heute Dienstag oder Dezember“ an, die jeweils an einem Donnerstag von 17.00-19.00 Uhr stattfindet. Dabei wird das Thema von verschiedenen Seiten und examinierten Referenten beleuchtet.

Am Donnerstag, den 28. Juni um 17:00 Uhr findet ein Vortragsabend mit dem Titel „Innenwelten der Demenz - Demenz verstehen", statt. Ziel des Dialoges ist es, ein Verständnis für die Welt der Demenzkranken aufzubauen und die Reaktionen und Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz besser zu verstehen. Weiterhin werden unter Berücksichtigung der Wünsche der Betroffenen Hilfen im Alltag besprochen und es besteht die Möglichkeit zum offenen Austausch. Es referiert an diesem Abend Andrea Laux, Pflegedienstleitung der Tagesstätte für Senioren.

Alle Interessierten sind herzlich zu dem Vortragsabend eingeladen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten in der Tagesstätte genauer anzuschauen und sich über das konkrete Betreuungsangebot zu informieren.

Eine Teilnahme ist kostenlos. Die Besucherzahl ist auf 15 begrenzt. Um eine Anmeldung bis zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn wird gebeten.

Anmeldung: Tagesstätte für Senioren, Moselstraße 37, 56814 Ernst, Frau Andrea Laux (Pflegedienstleitung), Tel. (02671) 6008-470, info@senioren-tagesstaette-ernst.de; www.senioren-tagesstaette-ernst.de.

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20.06.2018

Ausflug zum Nürburgring

Anfang Juni unternahm die Wohngruppe Andreas einen tollen Ausflug zum Nürburgring, der legendären Rennstrecke in der Eifel. Gegen zehn Uhr startete die 16-köpfige Gruppe mit zwei Ebernacher Bussen und voller guter Laune. Zunächst legte man einen ersten Stopp in der St. Martin Gastronomie in Ulmen ein, um sich dort bei einem reichhaltigen Mittagsbuffet zu stärken. Kurz nach Mittag ging es dann in Richtung Nürburgring weiter. Dort besuchten alle das Ringwerk mit Museum und unternahmen unter anderem eine animierte 3D-Fahrt über die Nordschleife. Außerdem gab es jede Menge alte und auch neue Rennwagen zu bestaunen.

Auf dem Rückweg fuhr die Gruppe wieder Richtung Ulmen, wo man bei Kaffee und Kuchen den Tag in einem gemütlichen Café ausklingen ließ. Gegen 17:00 Uhr waren alle glücklich und etwas müde wieder in Ebernach. Ermöglicht wurde der Tagesausflug freundlicherweise durch mehrere private Spenden. Herzlichen Dank dafür.

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07.06.2018

Ebernacher Sportler erfolgreich bei den Special-Olympics Nationalen Spielen in Kiel

Fünf Tage lang bestritten rund 4.600 Athletinnen, Athleten und Unified Partner in 19 Sportarten ihre Wettbewerbe und brachten Spaß, Spannung und Lebensfreude in die Sportstadt Kiel. Insgesamt ca. 27.000 Besucher und Gäste ließen sich in der Veranstaltungswoche von der Begeisterung der Athletinnen und Athleten anstecken. Die Nationalen Spiele sind der sportliche Höhepunkt für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung und setzen immer wieder starke Impulse für Inklusion. Die Qualifizierung erfolgt über landesweite Anerkennungswettbewerbe in den jeweiligen Sportarten.

 

Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ gingen auch zwölf Athletinnen und Athleten der BSG Fortuna Ebernach in den Sportarten Badminton, Radfahren und Leichtathletik bei dem Großereignis an den Start. Gut vorbereitet durch regelmäßige Trainingseinheiten gaben sie an allen fünf Wettbewerbstagen ihr Bestes.

 

Besonders hervorzuheben sind dabei die Goldmedaillen von Astrid Knoth im 50m-Lauf sowie von David Fellmann im Badminton, der sich mit seinem Kollegen Alexander Schmitz (Silber) ein spannendes Ebernacher Finale lieferte. Aber auch die Leistungen von Marco Zitzmann und Bernd Göttel im Zeitradfahren sind beeindruckend. Beide erlangten die Bronzemedaille. Weitere Medaillen gab es für Bernhard Bulle (2 Mal Silber für 50m-Lauf und Ballwurf), die Bronzemedaille für Alwina Seidel im 100 m Lauf sowie Bronze für Steffen Reuber im 100m-Lauf. Neben dem sportlichen Wettbewerb genossen die Athleten auch die Urlaubsstimmung an der Kieler Förde. Deshalb resümierte Steffen Reuber: „Die Spiele waren toll, aber besonders klasse war, dass wir zur Abkühlung in die eiskalte Ostsee springen konnten“.

Und so stand wie immer nicht nur das Gewinnen, sondern auch die Herausforderung, die Teilnahme und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt.

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06.06.2018

Neuer Bewohnerbeirat in Kloster Ebernach

Alle vier Jahre wird der Bewohnerbeirat von Kloster Ebernach neu gewählt. In diesem Jahr war es wieder soweit. In seinem Amt bestätigt wurde der erste Vorsitzende Hansi Reichert, zweiter Vorsitzender ist Thomas Luckas und Schriftführer Alexander Schmitz. Weitere Mitglieder sind Julia Fischer, Thomas Kraft, Peter Monjean und Jenny Böttner sowie die Frauenbeauftragte Roswitha Wydra.

Als Interessensvertretung aller Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung setzt sich der Bewohnerbeirat für die Wünsche und Belange derselben ein und wirkt bei allen wichtigen Angelegenheiten des Einrichtungsbetriebs mit.

Die Umsetzung der Grundsätze zur Inklusion, Normalisierung und Teilhabe stellen dabei ein zentrales Anliegen dar. Zu den Aufgaben des Bewohnerbeirats gehören unter anderem das Mitwirken und das Mitgestalten bei Fragen zu verschiedenen Themen des Wohnens und Lebens in Kloster Ebernach. Dabei geht es zum Beispiel um die Verpflegung oder die Gestaltung von Freizeitaktivitäten und Festen wie beispielsweise die Disco, die der Bewohnerbeirat viermal jährlich organisiert.

Außerdem unterstützt der Bewohnerbeirat neue Bewohnerinnen und Bewohner, sich schnell in ihrem neuen Zuhause einzuleben.

Die Einrichtungsleitung gratuliert den neuen Mitgliedern des Beirates herzlich und freut sich auf eine gute und spannende Zusammenarbeit bei den regelmäßig stattfindenden Treffen.

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04.06.2018

1200 Wanderer rund um Kloster Ebernach unterwegs

Seit mehr als drei Jahrzehnten findet der Wandertag zwischen Cochem und Ernst statt, den der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz (BSV) in Kooperation mit Special Olympics und der BSG Fortuna Ebernach ausrichtet. Eine konstant hohe Beteiligung im vierstelligen Bereich ist dabei stets garantiert. Vieles ist bewährt und optimal eingespielt, aber Jahr für Jahr gibt es auch immer wieder etwas Neues. So auch am Tag vor Fronleichnam: Erstmals wurden die zurückgelegten Kilometer für den Cochemer Mondlauf gewertet.

An der Aktion, die der DLV-Lauftreff im TV Cochem im vergangenen Jahr startete, beteiligen sich auch eine ganze Reihe von Mitgliedern der BSG Ebernach. Gemeinsam wollen die Läufer und Walker die Strecke bis zum Mond, die durchschnittlich 384.400 Kilometer beträgt, innerhalb von zwei Jahren schaffen.

Bei rund 1200 Teilnehmern am 32. Ebernacher Wandertag, die zwischen drei Streckenlängen wählen können, kommen da reichlich Meter zusammen, zumal nicht wenige sich auf die lange 14-Kilometer-Strecke begeben. Bei den tropischen Temperaturen im Sommer-Mai 2018 war das für manche ein ambitioniertes Unterfangen. Für die zahlreichen Betreuer, die mit auf die Strecke gingen, war vor allem eines wichtig: darauf zu achten, dass ihre Schützlinge stets ausreichend trinken.

Apropos Betreuer: Die Realschule plus aus Treis-Karden war bei der Veranstaltung, die in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Verbandsgemeinde-Bürgermeisters Wolfgang Lambertz stand, wieder mit einer Gruppe aus 15 Schülern und zwei Lehrern dabei, um Rollstuhlfahrern über die Kurzstrecke zu helfen, die von vielen „Rollis“ Jahr für Jahr in Angriff genommen wird.

51 Einrichtungen waren beim Ebernacher Wandertag, der seit 1986 nur in einem einzigen Jahr nicht stattfand, mit von der Partie. Und die meisten von ihnen haben den Termin auch fürs Jahr 2019 schon fest eingeplant. Dann kann noch einmal eine Wertung für den Mondlauf stattfinden. Und wer weiß: Vielleicht wird ja genau dann die Strecke bis zum Erdtrabanten komplettiert...

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