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Aktuelles
15.02.2019

Weingut Kloster Ebernach unter neuer Führung - Gebrüder Zenzen übernehmen das traditionsreiche Weingut

Bereits zum Jahreswechsel übernahmen die Brüder Dr. Peter-Josef Zenzen und Heinz-Rudolf Zenzen aus Valwig das Weingut Kloster Ebernach in Cochem-Sehl. Gemeinsam mit den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz konnte der Fortbestand des traditionsreichen Steillagen-Weingutes damit durch einen langfristigen Pachtvertrag gesichert werden.
„Wir wollen für jetzige und kommende Generationen zur Erhaltung der Kulturlandschaft Mosel beitragen. Unsere Weine sollen den Charme und den Reiz der Mosel im Glas widerspiegeln“, so Dr. Peter-Josef Zenzen.                                                                                                                                         

Kurzfristig konnte der Weinmacher Christian Kruft gewonnen werden, die Leitung des Weingutes zu übernehmen. In mehreren Stationen hat er das Handwerk von der Pike auf gelernt und seine Liebe zu dem Produkt Wein kann man im Glas schmecken. Er erzeugt ehrliche, charaktervolle Weine, die das Terroir widerspiegeln.                                                                                                                              

Die Familie Zenzen kann seit Generationen auf Weinbau innerhalb der Familie verweisen. Heute führt Dr. Peter-Josef Zenzen die Weinkellerei Einig Zenzen in Kaisersesch und es werden Kunden in über 45 Ländern mit Weinen des Hauses Zenzen beliefert. Gerade in den langjährigen Partnerschaften zu ihren Kunden, sehen die neuen Pächter Ansätze, um die charaktervollen Weine von Kloster Ebernach zu vermarkten.

„Wir sind froh, einen Pächter gefunden zu haben, der aus dem Weinanbaugebiet stammt und auf zahlreiche Kontakte im In- und Ausland zurückgreifen kann“, erklärt Joachim Domann, Kaufmännischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. „Damit kann das Weingut Kloster Ebernach seine langjährige Tradition nicht nur fortsetzen, sondern auch Weichen für die Zukunft stellen.“

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07.02.2019

Schneemann bauen in der Tagesstätte

Während einer Aktivierung im Rahmen der MAKS-Therapie zum Thema Schnee in der Tagesstätte für Senioren in Ernst holten sich die Besucherinnen und Besucher den Schnee kurzerhand ins Haus und bauten im Gemeinschaftsraum lustige kleine Schneemänner.

MAKS (motorisch, alltagspraktisch, kognitiv, sozial) ist eine nicht-medikamentöse Mehrkomponententherapie mit motorischer, kognitiver und alltagspraktischer Förderung sowie einer sozialen Einstimmung in fester Reihenfolge in einer Gruppe. Sie wird täglich in ca. zwei Stunden am Vormittag durchgeführt und richtet sich an demenziell erkrankte Menschen.

„So viel Spaß hatte ich lange nicht mehr“, berichtet eine Besucherin. Sogleich fand ein reger Austausch über frühere Erinnerungen und Erlebnisse bei den Gästen statt. „Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal Schnee in den Händen hatte“, so eine zweite Seniorin. Und genauso empfanden es auch viele der anderen Seniorinnen und Senioren, die aufgrund der Sturzgefahr bei schneekalter Witterung meist lieber drinnen bleiben. Alle Besucherinnen und Besucher der Tagesstätte hatten sehr viel Spaß mit der weißen Pracht.

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06.02.2019

Fulminantes Disney Konzert in Kloster Ebernach

Überwältigend war die Resonanz auf das Disney Konzert der Chorgemeinschaft Moselkern-Brohl in Kloster Ebernach. Die Kirchenbänke reichten nicht aus. Kein Platz blieb frei und es mussten noch Stühle herangeschafft werden. Auch auf der Empore war kein Stehplatz mehr frei geblieben. Und so gingen rund 400 Zuhörer mit auf die Reise „In 80 Minuten um die Welt“. Angefangen im Dschungel Afrikas („Tarzan“) über Italien, Portugal nach Deutschland („Die sieben Zwerge“), Frankreich („Der Glöckner von Notre Dame“), Norwegen, Großbritannien („Mary Poppins“), über den Atlantik in die USA („Pocahontas“), China („Cinderella“) bis nach Indien („Dschungelbuch“). Mit dem fliegenden Teppich ging es in den Orient und schließlich zurück nach Afrika zum „König der Löwen“, um nur die wichtigsten Stationen zu nennen.

Stimmgewaltig mit über 45 Sängerinnen und Sängern begeisterte der Chor mit vielen bekannten Disney Songs. Chorleiter Mario Bressan verstand es, die einzelnen Stimmen gekonnte zu einem großen Klangerlebnis zusammenzuführen. Interessant waren auch die bebilderten Hintergrundinformationen zu den einzelnen Stücken, deren Entstehungsgeschichte meist doch unbekannt ist. Laut klatschend und mit minutenlangen, stehenden Ovationen bedankte sich das Publikum für das mitreißende Konzert und wurde gerne mit einer Zugabe belohnt.

Vor der Klosterkirche hatten die Zuhörer im Anschluss noch die Möglichkeit, sich bei heißem Kaffee, Glühwein und selbstgebackenen Muffins der EKG Funkengarde auszutauschen und das Erlebte Revue passieren zu lassen. Alle waren sich einig, ein großartiges Konzert und ein voller Erfolg für die Chöre!

Weitere Konzerte sind bereits in Planung. Bitte beachten Sie dazu die lokalen Pressemitteilungen oder nehmen Sie einfach Kontakt mit dem Chor auf.

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05.02.2019

Ski-Langlauf-Freizeit in Wertach

Wertach liegt auf einer Höhe von 915m im wunderschönen Oberallgäu. Aufgrund der gut präparierten und flachen Loipen bietet der Ort optimale Bedingungen für die Teilnehmer/innen der Skilanglauf-Freizeit des Behindertensportverbands Rheinland-Pfalz (BSV). In einfacher Weise kann sich hier an den rutschigen Untergrund und die für Viele neuen Materialien gewöhnt werden. Neben zahlreichen Langlauf-Einsteigern, nehmen auch einige „Alte Hasen“ an der jährlichen Freizeit teil. Diese geben ihre Erfahrungen gerne weiter und verraten den Neulingen den ein oder anderen Trick. Für den BSV ist es wichtig, dass jede/r Teilnehmer/in die Möglichkeit erhält, sich in seiner individuellen Leistungsstärke bewegen zu können. „Niemand soll über- oder unterfordert werden“, so Benni Schmidt, Leiter der Freizeit.

Mit von der Partie waren auch sieben Sportler der BSG Fortuna Ebernach. Die erfahrenen Skifahrer nutzten die optimalen Bedingungen (Schnee und Sonne satt) und verbrachten viel Zeit in der Loipe. Darüber hinaus gab es ein buntes Rahmenprogramm, stets unter dem Motto des Wintersports. Der Besuch eines Eishockeyspiels, die Teilnahme am Oberstdorfer Nordic-Day, Eisstockschießen und eine Tiefschneewanderung sind nur einige der Highlights. Aus Sicht der BSG Fortuna Ebernach gab es noch einen tollen Erfolg zu vermelden: Der 65jährige Dieter Hocke sicherte sich mit tollen Leistungen den Gesamtsieg in der freizeitinternen Skiolympiade.

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01.02.2019

Ein Tag mit dem Fahrdienst Kloster Ebernach

Rund 70.000 Kilometer im Jahr legen Manfred Franzen und sein 5- köpfiges Team vom Fahrdienst Kloster Ebernach im Jahr zurück.

Sie unternehmen Fahrten zu verschiedenen Ärzten, ins Krankenhaus, zum Gesundheitsamt, zu richterlichen Anhörungen, zu Veranstaltungen und organisieren den Fahrdienst der Tagesstätte für Senioren in Ernst. Dabei fahren sie täglich rund 300 bis 400 Kilometer. Eine gute Vorplanung ist dabei unabdingbar, denn nur so können alle Zeiten eingehalten werden.

Heute steht der jährliche Zahnarztbesuch auf dem Programm. Rund 30 Bewohnerinnen und Bewohner werden an diesem Morgen zur Zahnarztpraxis nach Cochem auf den Marktplatz gefahren und in die Praxis begleitet. Dabei ist das ganze Team des Fahrdienstes eingespannt. Am frühen Morgen wird zunächst die Liste der Bewohner nochmal komplett abtelefoniert. Einer begleitet die Bewohner von ihrem Zuhause bis zum Auto, der andere übernimmt den Shuttle-Transport und einer bleibt mit in der Praxis.

„Nein, der Zahnarzt kommt nicht ins Haus, wir fahren die Bewohner heute nach Cochem“, erklärt Franzen. Danach fehlt nur noch die rote Dokumentationsmappe, die jeder Bewohner mit dabei haben muss. Darin enthalten sind die komplette Krankengeschichte, die Versichertenkarte etc… Jetzt geht es los. Die Bewohner werden an den Haupteingang zum Haus Anna und Maria gebracht. Dort steht schon der Kollege Franz Hausmann, der heute den Shuttle-Dienst fährt.

Lukas Kukla hält derweil die Stellung in der Praxis und begleitet einige Bewohner ins Behandlungszimmer. „Ab und zu muss man schon mal Händchen halten und ein paar beruhigende Worte sprechen“, so Kukla. Denn wie viele andere, haben auch manche Bewohnerinnen und Bewohner ein bisschen Angst vorm Zahnarzt. Die Praxis ist an diesem Morgen komplett für Kloster Ebernach reserviert, sodass die Wartezeiten sehr gering ausfallen. Nach der Behandlung werden die Bewohnerinnen und Bewohner wieder zurückgefahren.

Neben den Fahrten zum Arzt organisiert der Servicedienst aber auch die Visiten der verschiedenen Ärzte in Kloster Ebernach. Ein weiteres Aufgabenfeld von Manfred Franzen ist zudem die Arbeit als Medizinproduktesicherheitsbeauftragter. Seine Aufgaben umfassen hier die Betreuung und Verwaltung der medizinischen Hilfsmittel wie Rollstühle, Rollatoren, Pflegebetten, aber auch Blutdruckmessgeräte oder Thermometer und die Kommissionierung des Inkomaterials. Dabei kommt es nicht selten vor, dass der gelernte Maschinenbauingenieur selbst kleinere Reparaturen an einem Rollstuhl vornehmen muss. Manfred Franzen arbeitet jetzt schon seit über 20 Jahren in Kloster Ebernach, zunächst als technischer Leiter und seit 2011 im Servicedienst. „Wir kennen eigentlich alle Bewohnerinnen und Bewohner von Kloster Ebernach mit Namen und versuchen, bei jedem auf seine speziellen Bedürfnisse und Wünsche einzugehen“, so Franzen.

Das Team des Servicedienstes kümmert sich außerdem um den kompletten Fuhrpark von Kloster Ebernach. Dazu gehören die Organisation der Fahrzeug-Wartung, Pflege, Mängelbeseitigung, Werkstattbesuche sowie die Fahrzeugeinweisungen für die neuen Mitarbeiter etc. Der Fuhrpark zählt derzeit sieben Busse und drei PKWs. Alles in allem also ein sehr vielseitiger und abwechslungsreicher Job.

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23.01.2019

Großes Schüler- Chor- und Orchesterkonzert im Kloster Ebernach

Abschlusskonzert der Da Capo Musikwoche am 8. Februar um 18 Uhr in der Klosterkirche Ebernach

Was lässt sich im Voraus sagen über ein Konzert von über 100 Jugendlichen, die sich fünf Tage lang in der Cochemer Jugendherberge einmieten, um mit ihren Lehrerinnen und Lehrern ein klassisches Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach über Rheinberger, bis hin zum norwegischen Zeitgenossen Gjeilo zu proben? Was darf man von Sängerinnen und Sängern erwarten, die freiwillig jeden Tag acht Stunden Probenarbeit auf sich nehmen und im Anschluss beim Kartenspielen gedankenverloren Melodien der geistlichen Chormusik vor sich hin summen? Und welchen Klang wird das Orchester aus jungen Instrumentalist/innen haben, die abends nach den Proben noch ihre Einzelstimmen aus der Witt-Sinfonie üben und trotzdem gut gelaunt erscheinen?

Sehr wahrscheinlich wird es ein grandioses Musikerlebnis sowohl für Zuhörer, als auch für die Schülerinnen und Schüler, die aus acht evangelischen Schulen des Rheinlandes für eine Woche zusammenkommen, um gemeinsam zu musizieren. Viele kennen sich noch gar nicht, für andere ist es ein lang ersehntes Wiedersehen, denn die Da Capo – Musikwoche findet in Cochem schon zum 12. Mal in Folge statt, insgesamt betrachtet, reicht diese Tradition der schulübergreifenden Chor- und Orchesterarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland schon über 30 Jahre zurück.

Auf jeden Fall freuen sich die Jugendlichen über Ihren Besuch – der Eintritt ist frei!

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22.01.2019

Seht ihr unseren Stern dort stehen?

Am Samstag vor dem Dreikönigstag, machten sich wieder einige begeisterte Bewohner aus Kloster Ebernach auf den Weg, um als Sternsinger die Frohe Botschaft und den Segen Gottes in die Wohngruppen und Abteilungen zu bringen. Um alle interessierten Königinnen und Königen eine Chance zu geben, starteten dieses Jahr zwei Gruppen in ihren bunten Kostümen. Überall fanden unsere Könige herzliche Aufnahme. Sie brachten stets ein fröhliches Ständchen dar und hielten ihre kurze Ansprache. Ihre Segenszeichen 20C+M+B19 finden sich über ganz Ebernach verteilt und verkünden den Segen, der allen gelten soll, die da leben und arbeiten.

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