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Aktuelles
27.03.2018

Auszeit für Mitarbeiter in Taizé

Manchmal tut es einfach gut, sich aus dem Alltag auszuklinken, sich Zeit zu nehmen, für all das, was sonst auf der Strecke bleibt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kloster Ebernach machten sich mit den beiden Seelsorgern des Hauses auf, um eine solche Auszeit vom Alltag gemeinsam zu begehen. Ihr Ziel: Taizé, der kleine Ort im französischen Burgund mit seiner großen Ausstrahlung. Die ökumenische Brüdergemeinschaft zieht aus aller Welt junge und junggebliebene Menschen an. Die Gruppe aus Ebernach bezog ein nahgelegenes, altes Bauernhaus und ließ sich von den einfachen Gottesdiensten, morgendlichen Bibelarbeiten und vor allem viel unverplanter Zeit inspirieren. „Wenn wir erst einmal aus dem Hamsterrad des Alltages hinaus sind, steigen Fragen und Themen in uns auf, die sonst zu kurz kommen“, erklärt Gemeindereferentin Patricia Alt. Zusammen mit Bruder Michael Ruedin organisierte und begleitete sie dieses Angebot. „Als christlicher Träger“, ergänzt dieser, „ist uns religiöse Fort- und Weiterbildung wichtig.“ Deshalb schaffen die beiden Seelsorger auch für die Dienstgemeinschaft von Kloster Ebernach immer wieder Räume und Zeiten zum Innehalten, für den Austausch und zum Entdecken. In der viertägigen Auszeit war die Begegnung einer Frau mit Jesus am Brunnen Anlass, nach eigenen Lebensquellen und Begegnungserfahrungen zu fragen. Auf unterschiedliche Art und Weise, im Gespräch, mal kreativ oder besinnlich, an der frischen Luft oder in der gemütlichen Küche mit einer Tasse würzigem Tee, wurde diese Auszeit begangen, so verschieden wie eben wir Menschen sind. Randvoll mit Eindrücken und berührenden Erfahrungen kehrte die Gruppe an die Mosel zurück, mit dabei die Frage: Wann fahren wir wieder?

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19.03.2018

Aktion Mensch sponsert neuen Bus für Kloster Ebernach

Feierlich segnete Bruder Michael Ruedin, Seelsorger und Superior von Kloster Ebernach, am vergangenen Freitag den neuen blauen Ford Transit Kombi vor der Klosterpforte ein. Mit ihm freuten sich die Bewohnerinnen und Bewohner, der Heimbeirats und die Leitung von Kloster Ebernach. Die Anschaffung des neuen Busses war nur durch die finanzielle Unterstützung der Soziallotterie „Aktion Mensch“ möglich, die den Bus mit 70 % gefördert hat. Der Rest wurde aus Eigenmitteln finanziert. Der Transporter mit Schiebetüren an der Seite, neun Sitzen und dahinter viel Platz für Rollstühle, ist speziell für die Bedürfnisse der Menschen in der Wohn- und Dienstleistungseinrichtung eingerichtet. Er verfügt über eine Absenkautomatik, um besser einsteigen zu können, eine elektrische und damit für die Mitarbeiter rückenschonende Auffahrrampe und spezielle Halterungen für Rollstuhlfahrer. Auf diese Weise wird die Mobilität der Heimbewohner künftig erhöht. So können ältere und behinderte Menschen besser am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen, Ausflüge unternehmen, zum Arzt oder zum Einkaufen fahren. Einrichtungsleiter Michael Puhl und Verwaltungsleiter Werner Schaub sind dankbar für diese Unterstützung. Damit erhöhe sich die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner. Diese haben den neuen Bus sogleich in Beschlag genommen.

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12.03.2018

Demenz geht uns alle an: Hilfe beim Helfen für jedermann

Eine Demenzerkrankung bringt das Leben durcheinander – nicht nur für den Demenzerkrankten – auch für dessen Angehörige, Nachbarn und Freunde. Die Anzahl der Betroffenen wächst mit dem demografischen Wandel, die Unsicherheit mit: Was ist eine Demenz? Wie kann ich anderen als aktives Mitglied der Gesellschaft helfen?

Wir möchten Tipps zu den großen und kleinen Fragen im Umgang mit den Betroffenen geben. Im Rahmen der Inforeihe „Dialog Demenz“ bietet die Tagesstätte für Senioren in Ernst deshalb einen entsprechenden Vortragsabend am Donnerstag, den 29. März um 17:00 Uhr an. Es referiert Pflegedienstleiterin Andrea Laux. Dieser Kurs ist Teil der bundesweiten Aufklärungsinitiative „Demenz Partner“ der deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten in der Tagesstätte genauer anzuschauen und sich über das konkrete Betreuungsangebot zu informieren. Eine Teilnahme ist kostenlos. Die Besucherzahl ist auf 15 begrenzt. Um eine Anmeldung bis zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn wird gebeten. Die Vortragsreihe „Dialog Demenz – Ist heute Dienstag oder Dezember“ findet jeweils an einem Donnerstag von 17.00-19.00 Uhr statt.

Anmeldung: Tagesstätte für Senioren, Moselstraße 37, 56814 Ernst, Frau Andrea Laux
(Pflegedienstleitung), Tel. (02671) 6008-470, info@senioren-tagesstaette-ernst.de; www.seniorentagesstaette-ernst.de.

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08.03.2018

Konvent der St. Thomas Schwestern in Kloster Ebernach

Bereits seit Mitte 2012 leben, beten und arbeiten drei Schwestern der indischen Ordensgemeinschaft „Missionary Congregation of the Daughters of St. Thomas, the Apostel“ in Kloster Ebernach und unterstützen die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz dort bei Ihrer Arbeit.

Sie kümmern sich in den unterschiedlichsten Bereichen um die Bewohner von Kloster Ebernach. Ihr Zuhause haben sie in dem Gebäude der ehemaligen Schuh- und Bürstenmacherei von Kloster Ebernach, wo auch eine kleine Kapelle eingerichtet wurde. Alle drei Schwestern sind bereits seit Längerem in Deutschland zu Hause und fühlen sich hier wohl.

Schwester Daisy, die Oberin, arbeitete zunächst in Kassel und von 2001-2012 in Bad Mergentheim. An beiden Orten war sie als Altenpflegerin in der Altenhilfe tätig. Seit der Gründung des Konvents in Kloster Ebernach im August 2012 kümmert sie sich um geistig beeinträchtigte Menschen in der Wohngruppe Felix. Dort unterstützt sie die Bewohner bei der Körperpflege und hilft bei der Gestaltung des allgemeinen Tagesablaufes wie zum Beispiel beim Frühstück oder Abendessen. Zudem kümmert sie sich um die Medikamentenvergabe, arbeitet bei der Erstellung von Teilhabeplänen mit oder bearbeitet die Post.

Auch Schwester Annie arbeitet schon seit Gründung des Konvents in Kloster Ebernach als Gruppenhelferin in der Offenen Seniorenbetreuung (OSB). Diese bietet speziell für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung im Seniorenalter, die in Kloster Ebernach ein Zuhause gefunden haben, eine abwechslungsreiche und geregelte Tagesstruktur. Schwester Annie bastelt gerne mit den Senioren, geht mit ihnen spazieren oder puzzelt. Sie hilft aber auch bei der Zubereitung des Frühstücks und des Abendessens und unterstützt die Bewohner bei alltäglichen Aufgaben.

Schwester Jeslit arbeitet seit Juni 2016 als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Wohngruppe Simon. Sie verlässt Kloster Ebernach Ende März und zieht nach Köln, wo sie in einer Psychiatrischen Klinik arbeiten wird. Für sie kommt Schwester Beena. Sie ist ausgebildete Krankenschwester und schon seit 18 Jahren in Deutschland tätig, zunächst in einem Psychiatrischen Krankenhaus in Münster und in den letzten vier Jahren im Alexianer Krankenhaus in Krefeld. Alle Schwestern begleiten und assistieren den Bewohnern auch bei religiösen Angeboten und helfen bei der Planung und Durchführung von verschiedenen Beschäftigungsangeboten bzw. pädagogischen Maßnahmen.

Da die Franziskanerbrüder die Kooperation mit den St. Thomas Schwestern intensivieren möchten, werden ab August drei weitere indische Schwestern den Konvent in Kloster Ebernach unterstützen: Schwester Della, Schwester Nancy und Schwester Deepa. Schwester Della arbeitet bereits jetzt als Altenpflegehelferin im Gruppendienst in der Wohngruppe Matthias. Die anderen beiden absolvieren derzeit noch ihre Krankenpflegehelfer-Ausbildung in der Krankenpflegehilfeschule Dernbach, bevor sie ab August alle drei ihre Ausbildung zu Krankenpflegerinnen im Krankenhaus in Cochem beginnen werden. Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz freuen sich über die zusätzliche Unterstützung, denn es ist geplant, dass alle drei Schwestern nach der Ausbildung in Kloster Ebernach beschäftigt bleiben.

Im Jahre 1969 gründete der Priester Jacob Thazhathel die „Missionary Congregation of the Daughters of St. Thomas” im südindischen Pala, im Bundesstaat Kerala. Thazhathel war es ein Anliegen, Verkünder des Evangeliums für die Notleidenden, Armen und Kranken zu sein und ihnen Freude, Hoffnung und Zuversicht zu geben. Die rund 370 Ordensschwestern der „Töchter des heiligen Apostels Thomas“ zählen zur syromalabardischen Kirche, die der christlich-orthodoxen angelehnt ist. Sie hat einen eigenen Ritus, ist jedoch eine mit Rom Unierte Kirche, das heißt, sie erkennt den Papst als Oberhaupt an.

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26.02.2018

Schüler der BBS Cochem zu Gast in Kloster Ebernach

Kürzlich waren 17 Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule, BF I Fachrichtung Gesundheit/Pflege aus Cochem unter der Leitung von Fachlehrerin Karola Schmittgen, zu Gast in Kloster Ebernach. Nach einer kurzen Begrüßung durch Einrichtungsleiter Michael Puhl, verteilten sie sich in Kleingruppen auf die verschiedenen Bereiche wie die Tagesförderstätte, die Senioren- Tagesförderstätte, die Offene Seniorenbetreuung sowie auf zwei Wohngruppen. Dort wurde zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gemalt und gebastelt. Gemeinsam gestaltete man bunte Papierostereier und klebte leuchtende Frühlingsblumen auf. Schnell kamen die Schüler mit den Bewohnern ins Gespräch und konnten ihre anfänglichen Berührungsängste und Hemmungen ablegen.

Bei der anschließenden Reflexionsrunde, die unter dem Jahresmotto der Franziskanerbrüder „Miteinander: vertrauensvoll“ stand, konnten sie ihre ersten Eindrücke und Erfahrungen schildern. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Cafeteria nahmen alle an einer Führung über das weitläufige Gelände von Kloster Ebernach teil. Dabei durften die Schüler auch die Zweigstelle der Mosellandwerkstätten besichtigen. Da sie im Laufe des Schuljahres mehrere Praktika absolvieren müssen, war der Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche in Kloster Ebernach für viele sehr aufschlussreich. Gerade vor dem Hintergrund des steigenden Fachkräftemangels kommt der Akquise von Nachwuchskräften für Kloster Ebernach eine besondere Bedeutung zu. Mit vielen Eindrücken und einer Info-Mappe von Kloster Ebernach ging es am Nachmittag schließlich wieder zurück nach Cochem.

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15.02.2018

Ebernacher Bewohner erlebten klasse Bowlingturnier

Über 160 Sportler mit und ohne geistiger Behinderung gingen beim inklusiven Bowling-Turnier von Special Olympics im Pinup Bowling- und Eventcenter an den Start.

Insgesamt 41 Teams waren der Einladung von Special Olympics Rheinland-Pfalz gefolgt, um an dem größten Bowlingevent seiner Art in Rheinland-Pfalz teilzunehmen. Darunter auch eine vierköpfige Mannschaft aus Kloster Ebernach. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen wurde das Bowling-Turnier erstmals zweitägig ausgetragen.

Direkt zu Beginn erlebten die Sportlerinnen und Sportler ein schon traditionelles Highlight: Zum Turnierstart wurde unter Beifall aller Teilnehmer die Special Olympics Fahne gehisst. Darauf folgte das Entfachen des Special Olympics Feuers, welches feierlich in das Pinup Bowling- und Eventcenter getragen wurde.

Nach einer kurzen Einspielrunde folgten die Vorwettbewerbe, anhand derer die Mannschaften in Gruppen gleicher Leistungsstärke eingeteilt wurden. Gemäß des Special Olympics Konzeptes spielte man am Nachmittag die Platzierungen der Leistungsgruppen aus. Am Ende der ereignisreichen Tage wurde jeder der Athleten im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung mit Medaille oder Schleife für die erbrachte Leistung geehrt. Dabei konnte das Team aus Kloster Ebernach, bestehend aus Willi Niggemann, Steffen Reuber, Jürgen Neidhardt und Lothar Hillesheim einen tollen ersten Platz in seiner Leistungsklasse erzielen. „Eine großartige Leistung unserer Sportler, zumal wir eigentlich nur Kegeln trainieren. Eine Bowlingkugel hatten drei der vier Teilnehmer noch nie in der Hand. Umso erstaunlicher ist die Leistung von Steffen Reuber. Er warf innerhalb eines Durchgangs vier Strikes und drei Spares und erzielte damit unglaubliche 149 Punkte“, so Benni Schmidt, Sportlehrer von Kloster Ebernach. Also weiterhin „Gut Holz“.

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09.02.2018

Großartige Stimmung bei der Ebernacher Kappensitzung

Gute Laune, großartige Stimmung und ein tolles Programm haben jüngst die 29. Ebernacher Kappensitzung geprägt. Gespannt und dicht gedrängt warteten die Karnevalisten in der prunkvoll geschmückten Turnhalle des Klosters Ebernach auf den Startschuss zur diesjährigen traditionellen Kappensitzung.  

Charmant und souverän hatte Sitzungspräsident Michael Junglas die Halle voll im Griff und begrüßte die anwesenden Besucher, den Elferrat sowie die befreundeten Karnevalsvereine mit einem kräftigen „Ebernach Helau“. Mit seinem Team hatte er wieder ein abwechslungsreiches Programm an stimmungsvollen Liedvorträgen und akrobatischen Show-Tänzen für die rund dreistündige Sitzung organisiert.  

Eröffnet wurde der bunte Reigen traditionsgemäß mit dem Einmarsch des Ebernacher Elferrates und der Proklamation des neuen Karnevalsprinzen: Prinz Hubert I, Kölsche Frohnatur, die gerne lacht, Meister von Pinsel und Farbenpracht.Einen Aufritt der Extraklasse bot anschließend die Tanzgruppe „No Names“ unter der Leitung von Nicole Fiedermann und reiste in ihren silbrig glänzenden Kostümen mit dem begeisterten Publikum „Ab ins All“. Für die musikalische Unterhaltung sorgte alsdann die Hitparade mit Gottfried, Yvonne und H.D. Prinz. Ein weiterer besonderer tänzerischer Leckerbissen war der Auftritt von Solomariechen Marie Ostermann, unterstützt von Solomajor Steffen Reuber aus Kloster Ebernach. Noch vor der Pause sorgte der Aufmarsch der Karnevalsvereine „Edschara Stiehkraare“ in Begleitung der Moselkrampen Lowland Pipes & Drums, das „Bugrammer Narrenschiff“, die EKG „Ernscher Käskäpp“ sowie die Cochemer Karnevalsgesellschaft mit Gefolge mit ihren Darbietungen für mächtig Stimmung im Saal.

Bei der Aufführung des Männerballetts „Die Schneggenschegger“ aus Ediger-Eller, die als Steinzeit-Menschen auftraten, ließen die Karnevalisten ihrer Begeisterung freien Lauf. Ein Traditionsbeitrag und aus dem Programm in Ebernach nicht mehr wegzudenken, ist natürlich auch der Auftritt der zwei alten Kameraden Alex & Uwe. Den Schlussakkord an diesem Nachmittag setzte schließlich die Funkengarde der EKG mit ihren akrobatischen Show-Einlagen. Als kleines Dankeschön erhielten alle Aktiven den diesjährigen „Aladin“- Sitzungs - Pin 2018. Zwischen den Programmpunkten heizten wie immer Timo & Heinz mit ihren Karnevalshits dem Publikum kräftig ein. Frische Berliner und heiße Würstchen sorgten für das leibliche Wohl der Besucher. Beim abschließenden Finale kamen alle Akteure noch einmal singend auf der Bühne zusammen und Sitzungspräsident Michael Junglas verabschiedete die Besucher mit einem dreifach donnernden „Ebernach Helau“.

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