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Aktuelles
15.02.2018

Ebernacher Bewohner erlebten klasse Bowlingturnier

Über 160 Sportler mit und ohne geistiger Behinderung gingen beim inklusiven Bowling-Turnier von Special Olympics im Pinup Bowling- und Eventcenter an den Start.

Insgesamt 41 Teams waren der Einladung von Special Olympics Rheinland-Pfalz gefolgt, um an dem größten Bowlingevent seiner Art in Rheinland-Pfalz teilzunehmen. Darunter auch eine vierköpfige Mannschaft aus Kloster Ebernach. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen wurde das Bowling-Turnier erstmals zweitägig ausgetragen.

Direkt zu Beginn erlebten die Sportlerinnen und Sportler ein schon traditionelles Highlight: Zum Turnierstart wurde unter Beifall aller Teilnehmer die Special Olympics Fahne gehisst. Darauf folgte das Entfachen des Special Olympics Feuers, welches feierlich in das Pinup Bowling- und Eventcenter getragen wurde.

Nach einer kurzen Einspielrunde folgten die Vorwettbewerbe, anhand derer die Mannschaften in Gruppen gleicher Leistungsstärke eingeteilt wurden. Gemäß des Special Olympics Konzeptes spielte man am Nachmittag die Platzierungen der Leistungsgruppen aus. Am Ende der ereignisreichen Tage wurde jeder der Athleten im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung mit Medaille oder Schleife für die erbrachte Leistung geehrt. Dabei konnte das Team aus Kloster Ebernach, bestehend aus Willi Niggemann, Steffen Reuber, Jürgen Neidhardt und Lothar Hillesheim einen tollen ersten Platz in seiner Leistungsklasse erzielen. „Eine großartige Leistung unserer Sportler, zumal wir eigentlich nur Kegeln trainieren. Eine Bowlingkugel hatten drei der vier Teilnehmer noch nie in der Hand. Umso erstaunlicher ist die Leistung von Steffen Reuber. Er warf innerhalb eines Durchgangs vier Strikes und drei Spares und erzielte damit unglaubliche 149 Punkte“, so Benni Schmidt, Sportlehrer von Kloster Ebernach. Also weiterhin „Gut Holz“.

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09.02.2018

Großartige Stimmung bei der Ebernacher Kappensitzung

Gute Laune, großartige Stimmung und ein tolles Programm haben jüngst die 29. Ebernacher Kappensitzung geprägt. Gespannt und dicht gedrängt warteten die Karnevalisten in der prunkvoll geschmückten Turnhalle des Klosters Ebernach auf den Startschuss zur diesjährigen traditionellen Kappensitzung.  

Charmant und souverän hatte Sitzungspräsident Michael Junglas die Halle voll im Griff und begrüßte die anwesenden Besucher, den Elferrat sowie die befreundeten Karnevalsvereine mit einem kräftigen „Ebernach Helau“. Mit seinem Team hatte er wieder ein abwechslungsreiches Programm an stimmungsvollen Liedvorträgen und akrobatischen Show-Tänzen für die rund dreistündige Sitzung organisiert.  

Eröffnet wurde der bunte Reigen traditionsgemäß mit dem Einmarsch des Ebernacher Elferrates und der Proklamation des neuen Karnevalsprinzen: Prinz Hubert I, Kölsche Frohnatur, die gerne lacht, Meister von Pinsel und Farbenpracht.Einen Aufritt der Extraklasse bot anschließend die Tanzgruppe „No Names“ unter der Leitung von Nicole Fiedermann und reiste in ihren silbrig glänzenden Kostümen mit dem begeisterten Publikum „Ab ins All“. Für die musikalische Unterhaltung sorgte alsdann die Hitparade mit Gottfried, Yvonne und H.D. Prinz. Ein weiterer besonderer tänzerischer Leckerbissen war der Auftritt von Solomariechen Marie Ostermann, unterstützt von Solomajor Steffen Reuber aus Kloster Ebernach. Noch vor der Pause sorgte der Aufmarsch der Karnevalsvereine „Edschara Stiehkraare“ in Begleitung der Moselkrampen Lowland Pipes & Drums, das „Bugrammer Narrenschiff“, die EKG „Ernscher Käskäpp“ sowie die Cochemer Karnevalsgesellschaft mit Gefolge mit ihren Darbietungen für mächtig Stimmung im Saal.

Bei der Aufführung des Männerballetts „Die Schneggenschegger“ aus Ediger-Eller, die als Steinzeit-Menschen auftraten, ließen die Karnevalisten ihrer Begeisterung freien Lauf. Ein Traditionsbeitrag und aus dem Programm in Ebernach nicht mehr wegzudenken, ist natürlich auch der Auftritt der zwei alten Kameraden Alex & Uwe. Den Schlussakkord an diesem Nachmittag setzte schließlich die Funkengarde der EKG mit ihren akrobatischen Show-Einlagen. Als kleines Dankeschön erhielten alle Aktiven den diesjährigen „Aladin“- Sitzungs - Pin 2018. Zwischen den Programmpunkten heizten wie immer Timo & Heinz mit ihren Karnevalshits dem Publikum kräftig ein. Frische Berliner und heiße Würstchen sorgten für das leibliche Wohl der Besucher. Beim abschließenden Finale kamen alle Akteure noch einmal singend auf der Bühne zusammen und Sitzungspräsident Michael Junglas verabschiedete die Besucher mit einem dreifach donnernden „Ebernach Helau“.

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07.02.2018

Ebernacher Skifahrer erlebten tolle Tage in der Loipe

Mitte Januar nahmen wieder vier Bewohner von Kloster Ebernach an der Skilanglauf – Freizeit des Behindertensportverbandes Rheinland-Pfalz teil. Jürgen Neidhardt, Willi Niggemann, Herbert Diem und Dieter Hocke waren mit Sportlehrer Benni Schmidt Teil einer tollen Gemeinschaft und verbrachten acht großartige Tage im Kolpinghaus im Allgäu.

Mit viel Schnee und bei frostigen Temperaturen fanden alle Beteiligten gute Ski-Bedingungen vor. So konnte am Morgen und am Nachmittag in den Loipen der Langlauf trainiert werden. Hierzu wurden die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt, von Anfänger bis Fortgeschrittene. Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr der Besuch der Qualifikation zur Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf. Bei super Stimmung in der Arena der Heini Klopfer Skiflugschanze konnten die Teilnehmer Top-Athleten, wie Richard Freitag, Kamil Stoch und Simon Ammann und sogar einen Sprung von über 220 Meter bestaunen.

Auch für das leibliche Wohl in diesem Aktivurlaub, wurde im Allgäuhaus, auf einer Anhöhe in der Nähe von Wertach, wieder bestens gesorgt. Ein weiterer Höhepunkt war die traditionelle nächtliche Fackelwanderung durch den tiefen Schnee vom Kolpinghaus nach Wertach in den Ortskern.

Viel Spaß hatten alle, als am letzten Tag der Skifreizeit, die mit Spannung erwartete alljährliche „Skiolympiade“ stattfand. Mit viel Ehrgeiz und Freude wurde das Erlernte hier in einem sportlichen Wettstreit bei einem kleinen Slalom-Parcours umgesetzt. Für alle war es auch 2018 wieder ein sehr gelungener Urlaub.

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02.02.2018

Fortbildung zum Thema „Demenz und Behinderung“

Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Kloster Ebernach informierten sich kürzlich bei einer Fortbildung zum Thema „Behinderung und Demenz“ über die spezielle Kombination von geistiger Beeinträchtigung und der Volkskrankheit Demenz. „Wenn die Gedanken verloren gehen… Wege zum besseren Verständnis von Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung“, so lautete der Vortrag von Liane Jung, Gesamtleitung Stadtteilkoordination.

 

Eingeleitet mit einer Geschichte über das Leben einer geistig beeinträchtigten Frau, die im Laufe der Jahre durch das Fortschreiten einer demenziellen Erkrankung immer weniger selbständig zurechtkommt, erkennen die Seminarteilnehmer bereits die Symptome und die verschiedenen Stadien, die mit einer fortschreitenden Demenz einhergehen. „Da bei Menschen mit geistiger Behinderung alle Formen der Demenz genauso auftreten wie in der Gesamtbevölkerung und auch die Lebenserwartung dieser Menschen immer weiter ansteigt, wird es zunehmend bedeutsam sich mit dem Krankheitsbild Demenz auseinanderzusetzen und Möglichkeiten eines angemessenen Umgangs kennenzulernen“, so Liane Jung.

Seminarinhalte waren aus diesem Grund auch Symptome der Erkrankung, die Möglichkeiten der Diagnosestellung, präventive und mobilisierende Maßnahmen, sowie Behandlungsmethoden bzw. Möglichkeiten. Prinzipiell unterscheidet sich die Erkrankung bei Menschen mit geistiger Behinderung im Erscheinungsbild zu Menschen ohne geistige Behinderung. Die Untersuchungen stützen sich hier hauptsächlich auf Menschen mit Downsyndrom. Gerade in der Diagnosestellung zeigen sich Schwierigkeiten, da die Instrumente, wie Tests etc. für die Gruppe der Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland noch angepasst werden müssen. Erste Entwicklungen sind hier zu verzeichnen. Der Beobachtung von Veränderungen im Verhalten der Menschen, bei denen ein Verdacht auf Demenz besteht, kommt eine große Bedeutung zu. Hier sind übergreifend alle Professionen gefragt, um Möglichkeiten zu finden, für Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz, das Leben und die Umwelt anzupassen und zu vereinfachen. Die Beachtung der Würde des Einzelnen steht im Vordergrund.   

Für alle Teilnehmer war es ein sehr interessantes und zum Teil auch neues Thema, das beleuchtet wurde. Bereichsleiterin, Natalie Dimmig, bedankte sich herzlich bei Liane Jung für den aufschlussreichen Vortrag, auf dessen Thema man in der Zukunft sicher noch intensiver eingehen wird.

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31.01.2018

Informationsveranstaltung für neue Mitarbeiter

Ein- bis zweimal jährlich werden in Kloster Ebernach die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einer halbtägigen Informationsveranstaltung herzlich willkommen geheißen. Ende Januar waren es rund 25 Teilnehmer, die den Weg in den Bruder-Jakobus-Wirth Saal gefunden hatten.

Nach der Begrüßung durch Verwaltungsleiter Werner Schaub, erläuterte Michael Konzen als erster Vorsitzender der Mitarbeitervertretung zunächst kurz die Tätigkeitsfelder und Angebote der Mitarbeitervertretung in Kloster Ebernach. Im Anschluss zeigte Bruder Michael Ruedin, anhand von Bildern des Malers Hubert Lucht aus dem Künstleratelier „Ausdruck“, die Gründungsgeschichte des Ordens, seine Ziele und Aufgaben sowie das Leitbild der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz auf.

Viele der Anwesenden konnten sich in ihren ersten Arbeitsmonaten bereits einen Eindruck von Kloster Ebernach verschaffen. Jetzt stellte Einrichtungsleiter Michael Puhl (Zentrales Wohnen, Taf und Tagesstätte für Senioren) mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation die Einrichtung und ihre Strukturen noch einmal ausführlich vor. Einen Überblick von dem Träger in seiner Gesamtheit mit seinen vielfältigen Aufgaben und Einrichtungen konnte schließlich Tobias Mauch, Qualitätsmanagementbeauftragter von Kloster Ebernach, vermitteln.

Anschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, an drei großen Tischen ihre Fragen, Wünsche und Anliegen an die jeweils verantwortlichen Bereiche zu richten und sich auch untereinander besser kennenzulernen. Auf beschreibbaren Tischdecken notierten sie mit Filzstiften ihre Anregungen und Fragen, die sodann in der Runde besprochen und diskutiert wurden. Darunter waren unter anderem Anregungen zum Bewerbungsverfahren, zu Fortbildungsmaßnahmen und individuellen Entwicklungsmöglichkeiten, aber auch erste positive Eindrücke zum Leitbild und zur Dienstgemeinschaft in Kloster Ebernach.

Zum Abschluss konnten die neuen Mitarbeiter noch an einem geführten Rundgang über das weitläufige Gelände von Kloster Ebernach teilnehmen.

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16.01.2018

Sternsinger in Kloster Ebernach

Am Dreikönigstag zogen die Sternsinger durch Ebernach. Voller Begeisterung und mit Freude besuchten die gekrönten Häupter mit Gefolge die einzelnen Wohngruppen, Pforte und Treff, um allen ein frohes und gesegnetes neues Jahr zu wünschen und ihren Segen an die Türstürze zu schreiben. Zudem brachten sie an allen 24 Orten ein kleines Ständchen dar. So sorgten die sechs Gäste aus dem Morgenland für eine willkommene Abwechslung und Freude auf den Gruppen. Nächstes Jahr, waren sich alle einig, wollen sie wieder kommen.

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03.01.2018

Weihnachtsengelaktion des Jungendrotkreuzes Klotten

Seit nunmehr bereits zehn Jahren beschenken die Mitglieder des Jugendrotkreuzes aus Klotten bei Ihrer Weihnachtsengelaktion hilfsbedürftige Menschen oder soziale Einrichtungen mit einer kleinen Überraschung zu Weihnachten.

In diesem Jahr durften sich die Bewohnerinnen und Bewohner von Kloster Ebernach über leckere Christstollen und Fruchtsäfte freuen. Margit Nachtsheim, Leiterin des Jungendrotkreuzes in Klotten, überreichte mit einer Abordnung ihres Teams den freudigen Bewohnerinnen und Bewohnern die kleinen Weihnachtspräsente und wünschte allen ein schönes Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins neue Jahr.

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