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Aktuelles
12.06.2017

Sportler der BSG Fortuna Ebernach starten bei den regionalen Spielen von Special Olympics in Trier

Insgesamt zwölf Sportler der BSG Fortuna Ebernach nehmen in dieser Woche bei den Special Olympics Landesspielen in Trier teil, die noch bis zum 14. Juni andauern werden. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, werden dort insgesamt 1000 Sportlerinnen und Sportler in 15 verschiedenen Sportarten an den Start gehen. Nach  dem Fackellauf durch die Innenstadt und der feierliche Eröffnung der Spiele am Domfreihof am Montagabend werden die zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren vier Trainerinnen und Trainern aus Kloster Ebernach in den Sportarten Leichtathletik, Badminton und Radfahren ihr Bestes geben. Alle hoffen wieder auf zahlreiche Medaillen und dass sich die zahlreichen Trainingseinheiten auszahlen, sodass eine Qualifizierung für die Teilnahme an den nationalen Spielen im kommenden Jahr erreicht wird.
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08.06.2017

Hochbeete in der Tagesstätte Ernst werden bepflanzt

Riechen, Schmecken, Tasten, Sehen, Hören, Fühlen, Hantieren mit Wasser und Werkzeugen, die Arbeit im Garten bringt Freude und weckt Erinnerungen an Erlebnisse aus längst vergangenen Tagen. Daran soll auch mit der Bepflanzung der Hochbeete in der Tagesstätte für Senioren in Ernst angeknüpft werden. Für Menschen mit Demenzerkrankungen wird hier ein barrierefrei nutzbarer Gartenbereich angeboten, der zum Mitmachen und Erleben einlädt. Denn Hochbeete können bekanntlich auch mit Rollatoren und Rollstühlen angefahren werden. Gemeinsam mit Betreuerin Rita Zirbes pflanzten so Elfriede Müller, Theresia Gerhartz und Gertrud Reuter an einem sonnigen Vormittag Kräuter wie Basilikum, Petersilie und Salbei sowie Gemüse wie z.B. Kohlrabi, Gurken und Zucchini. Diese können später geerntet und in der Küche der Tagesstätte gemeinsam verarbeitet werden. Außerdem verschönerten die Damen die Terrasse, indem sie die Blumenkübel mit Geranien und fleißigen Lieschen bepflanzten. Alle waren mit Begeisterung bei der Sache und erzählten auch von ihrer Gartenarbeit, die sie früher Zuhause verrichteten. Viele der Seniorinnen und Senioren in der Tagesstätte haben früher mit der Bewirtschaftung eines eigenen Nutzgartens einen großen Teil ihrer Freizeit verbracht. Mit dem Verlust der Mobilität oder durch den Beginn einer dementiellen Veränderung reißt aber häufig der Zugang zu dem einst sinnstiftenden Hobby „Gärtnern“ ab. Die Hochbeete geben ihnen wieder die Möglichkeit, sich ihrer alten Leidenschaft zu widmen. Besonders bei Menschen mit zunehmenden dementiellen Veränderungen wirkt das Gärtnern reaktivierend. Es ist wie ein kleines Fitnesstraining. Das Hantieren mit Pflanzen und Werkzeug trainiert die Fein- und Grobmotorik und auch die Sensibilität der Hände. Außerdem wirkt sich die Arbeit am Hochbeet positiv auf die Konzentration und Ausdauer aus. So war es nicht verwunderlich, dass die Seniorinnen nach der getanen Arbeit erst einmal eine gemeinsame Getränkepause im Wohnzimmer der Tagesstätte einlegten und zufrieden ihre frisch gepflanzten Kräuter und Blumen bestaunten.  
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01.06.2017

Marschieren und Spazieren mit Moselblick

Nahe an den Rekordmarken bewegte sich die Teilnehmerzahl beim 31. Ebernacher Wandertag: Auch im Jahr 2017 machten sich mehr als 1300 Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Beeinträchtigung auf, um einen entspannten und ereignisreichen Tag auf den Wegen quer durch die Mosel-Weinberge und die angrenzenden Wälder zu erleben. Seit 1986 veranstaltet der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Rheinland-Pfalz (BSV) gemeinsam mit der BSG Fortuna Ebernach und seit vielen Jahren auch in Kooperation mit Special Olympics den Wandertag, der nicht nur das erste, sondern auch immer noch das größte Event dieser Art in ganz Deutschland ist. Das Konzept mit mehreren unterschiedlichen Strecken ist ein Markenzeichen des Wandertages. Die Veranstaltung soll den unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten der einzelnen Teilnehmer entsprechen. Für Rollstuhlfahrer muss ebenso etwas dabei sein, wie für körperlich sehr leistungsfähige und sportlich ambitionierte Wanderer. Die große Runde führt über die Höhen durch die Wälder und damit stellten auch einige kräftige Steigungen besondere Herausforderungen für die Wanderer dar. Wie in fast jedem Jahr wurde auch 2017 das vorbildliche Engagement zum Wohle der Menschen mit Behinderung wieder mit gutem Wetter belohnt. Wie immer konnten sich die  Veranstalter auch auf zahlreiche Helfer von Feuerwehr, DRK und THW verlassen. Konstanz ist ein wichtiger Aspekt, weil viele Teilnehmer sich alljährlich einen gewohnten Rahmen wünschen. Dennoch gibt es auch ständig kleine Neuerungen - nicht nur in der Streckenführung. Vor Jahren wurden die Anstecknadeln für alle Wanderer eingeführt, die ein beliebtes Souvenir geworden sind. Im vergangenen Jahr kamen dann T-Shirts hinzu, die für einen geringen Obolus erstanden werden können. Positiv aufgenommen wurde in diesem Jahr der Luftballon-Wettbewerb für alle Gruppen aus den zahlreichen Behinderten-Einrichtungen. Das gesellige Beisammensein auf den Strecken, aber auch bei der Mittagsrast in Ernst und dem abschließenden Kaffee-Kuchen-Treff im Kloster Ebernach ist für viele Teilnehmer der noch deutlich wichtigere Aspekt als die  körperliche Ertüchtigung. Entsprechend war es wieder ein höchst entspannter Tag in der schönen Mosel-Landschaft. Und man darf getrost davon ausgehen, das der Termin im Mai 2018 bei fast allen Einrichtungen im Kalender schon vorgemerkt ist.
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19.05.2017

Angehörigensprechtag in Kloster Ebernach

Im gut gefüllten Bruder Jakobus Wirth-Saal konnte die Einrichtungsleitung Michael Puhl, zuständig für das zentrale Wohnen, die Tagesförderstätten und die Tagesstätte für Senioren mit Demenz und Christiane Lehnert, zuständig für die Dezentralen Wohnformen und die Ambulanten Dienste „Vor Ort“, in diesem Jahr zahlreiche Angehörige und gesetzliche Betreuer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kloster Ebernach, recht herzlich zu einem Informationstagtag begrüßen. Zu Beginn informierte das Seelsorgeteam, bestehend aus Bruder Michael und Gemeindereferentin Patricia Alt, über die vielfältigen aktuellen Angebote aus dem Bereich der Seelsorge in Kloster Ebernach. Neben einer Ausstellung vor der Cafeteria, die das Angebot der Seelsorge in Kloster Ebernach sehr anschaulich dokumentierte, erfuhren die angereisten Angehörigen und gesetzlichen Betreuungen mehr über das Material und die Angebotsvielfalt aber auch die aufsuchende Seelsorge in Kloster Ebernach.  Danach stellte Frau Catrina E. Schneider vom Referat „Christliche Unternehmenskultur und Ethik“ des Trägers alle Vorhaben bezüglich der palliativen Versorgung der in Kloster Ebernach lebenden Menschen vor. In Zusammenarbeit mit der Marienhaus GmbH initiiert der Träger „Franziskanerbrüder vom Hl. Kreuz e.V.“ eine Aus- und Weiterbildungsoffensive im Bereich Palliativ Care für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Schließlich wurden alle Teilnehmenden über das neue Leitbild sowie das Jahresmotto 2017/2018 „miteinander:vertrauensvoll“ informiert. Abschließend gaben Alexandra Lehnert und Michael Puhl noch neue Informationen des Trägers und „Neues aus Kloster Ebernach“ bekannt. Ab 11:00 Uhr standen nach vorheriger Anmeldung die Team-, Bereichs- und Standortleitungen sowie die Einrichtungsleitungen für Einzelgespräche zur Verfügung. Hier hatten Angehörige und gesetzliche Betreuer die Möglichkeit, sich in einer ruhigen Atmosphäre auszutauschen und aktuelle Fragen, konkrete Anliegen und Erwartungen zu besprechen. Unterdessen nutzten viele auch die Zeit, um ihre Familienmitglieder zu besuchen und mit ihnen gemeinsame Zeit zu verbringen. Am Nachmittag konnten sich Interessierte zudem über den neuen Heimvertrag informieren, der von Einrichtungsleiter Michael Puhl genauer erläutert wurde. Der neue und moderne Heimvertrag in Kloster Ebernach beinhaltet sämtliche aktuellen Vorgaben des Verbraucherschutzes, des Datenschutzes sowie des Wohn- und Betreuungsvertragsgeseztes. Der Tag endete mit der Mitgliederversammlung des Fördervereins „Von Mensch zu Mensch“ Kloster Ebernach. 
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18.05.2017

Elfi hat es bergauf und bergab im Wagen sehr bequem

Elfi wird beim Ebernacher Wandertag am Mittwoch, den 24. Mai so richtig verwöhnt. Wenn andere Teilnehmer an den Steigungen ins Schwitzen kommen, liegt sie in ihrem Wagen ganz bequem. Sie wird über die komplette Strecke geschoben, auch wenn es mal stramm bergauf geht: Elfi ist das ein und alles der 23-jährigen Esther Contino, die seit vier Jahren in Kloster Ebernach lebt. Und deshalb ist es selbstverständlich, dass der kuschelige Teddy auch beim Wandertag ununterbrochen ganz nah bei seiner "Mutter" ist. Die Vormittage verbringen beide im Regelfall in der Küche und im Frühstücksraum der Zweigstelle der Mosellandwerkstätten. Hier arbeitet Esther Contino halbtags, deckt die Tische ein und ab und sorgt dafür, dass alles immer schön sauber und ordentlich ist. Am Nachmittag geht es für die beiden dann in eine Arbeitsgruppe der Werkstatt, wo Esther Contino unter anderem für Verpackungsarbeiten zuständig ist. Schon kurz nachdem sie im Mai 2013 im Kloster Ebernach einzog, stand für Esther Contino – und natürlich auch für Elfi – der erste Wandertag an. Sie läuft immer die mittlere Strecke, gemeinsam mit einer Kollegin aus der Küche. Wenn man einen Kinderwagen zu schieben hat, dann ist diese Strecke lang genug. „Ich mache auch immer Pausen“, sagt Esther Contino lachend. „Sonst ist mir das zu anstrengend.“    Auch Schwimmen und Kegeln betreibt sie regelmäßig, aber der Wandertag macht ihr ganz besonderen Spaß, weil er halt nur einmal im Jahr ansteht. Diesen besonderen Stellenwert hat die Großveranstaltung auch für Steffen Reuber, der sportlich enorm aktiv ist. Fahrradfahren, Fußball, Schwimmen und Leichtathletik sind feste Bestandteile in seinem Wochen-Rhythmus. Darüber hinaus sucht der junge Mann aber auch immer neue Erfahrungen und Herausforderungen. So hat er an Karneval mit dem Solo-Funkenmariechen getanzt. Oder er hat an einer 23 Kilometer langen Abenteuer-Wanderung vom Calmont bis zum Kloster teilgenommen, wobei im Zelt übernachtet wurde. Der 26-jährige hat eine große Leidenschaft: Er ist mit Leib und Seele Schalke-Fan. Woche für Woche fiebert er mit, ob seine Königsblauen erfolgreich sind. Beim Wandertag sieht er sich nicht nur als Teilnehmer – und das schon seit neun Jahren – , sondern auch als engagierter Helfer. Für Steffen Reuber ist der Wandertag erst beendet, wenn ein ganz besonderer Job erledigt ist: „Ich mache mich immer gern nützlich, wenn ich nach dem Wandern die ganzen Wegweiser wieder einsammele“, sagt er nicht ohne Stolz. „Dann springe ich immer aus dem Auto und hole die Schilder und dann wieder rauf auf den Wagen. Und dann bis zur nächsten Ecke und immer weiter.“
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18.05.2017

Kloster Ebernach beim Sparkassen-Firmenlauf in Cochem

Auch in diesem Jahr nahmen wieder fast 20 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am 5 Kilometer langen Sparkassen-Firmenlauf in Cochem teil. Bei herrlichem Frühlingswetter waren bei dieser vierten Auflage des Firmenlaufs rund 1200 Sportler an den Start gegangen. Auch die Ebernacher Läufer hatten sich im Vorfeld gründlich vorbereitet und so durfte man nicht verwundert sein, dass alle zufrieden und glücklich ins Ziel kamen. Die tolle Atmosphäre im Stadion, der jubelndem Beifall der Zuschauer und die vielen freudigen Teilnehmer machten den Firmenlauf zu einem ganz besonderen Ereignis. Deshalb wird die BSG Fortuna Ebernach sicher auch im nächsten Jahr wieder mit von der Partie sein.
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16.05.2017

Tag der Begegnung vereint Menschen mit und ohne Handicap in Kloster Ebernach

„Du hast mich bei meinem Namen gerufen“. Unter diesem Motto startete der diesjährige Tag der Begegnung in Kloster Ebernach mit einer gemeinsamen Andacht unter der Leitung von Gemeindereferentin Patrica Alt. Nach einer kurzen Begrüßung durch Einrichtungsleiter Michael Puhl, erhielten alle Teilnehmer ein eigenes Namenschild mit Schlüsselband. Zusammen wurde gesungen und gebetet. Besonders stimmungsvoll war wie immer die Lichterprozession mit Kerzen durch die Klosterkirche. Im Anschluss an den Wortgottesdienst ging es in den Bruder Jakobus-Wirth-Saal. Hier standen verschiedene Spielgeräte, Basteltische und Gesellschaftsspiele bereit, die von Jung und Alt und Groß und Klein fleißig genutzt wurden. So konnte man diverse Tisch- und Brettspiele ausprobieren, Holzkreuze basteln, Flüstertüten bekleben oder auf dem Cajon trommeln. Nach einem stärkenden Mittagessen gab es am Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein die Möglichkeit, draußen Stockbrot zu rösten oder mit dem Schwungtuch zu experimentieren. Viele hatten auch an der Mohrenkopfwurfmaschine ihren Spaß. Zu den rund 90 Gästen gehörten unter anderem Schüler der Berufsschule Cochem (BF 1 – Gesundheit), Kinder der Kindertagesstätten Ernst und Sehl, Besucherinnen und Besucher des Puricelli Stifts Rheinbölllen, sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Kloster Ebernach aus dem Bereich der Werkstatt, der Offenen Seniorenbetreuung und der Tagesförderstätte. Alle waren mit Begeisterung dabei und nutzen die Gelegenheit, sich auszutauschen und beim Spiel sowie beim gemeinsamen Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Deshalb war man sich schnell einig, im September wieder dabei zu sein: beim nächsten Tag der Begegnung in Rheinböllen.
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